Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V.

Kein Abschluss auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit
Regionale Chemietarifrunde in Berlin endete ohne Einigung
Die Sozialpartner verständigten sich auf eine Fortsetzung am 15. Januar auf Bundesebene

Berlin (ots) - Bei den regionalen Tarifgesprächen für die rund 45.000 Beschäftigten im Verbandsgebiet wurde heute in Berlin keine Einigung erzielt. "Die Gewerkschaftsforderung steht im Gegensatz zur wirtschaftlichen Realität in der Ostchemie", erklärt Dr. Georg Rheinbay, der Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie e.V. "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Unsere Firmenumsätze stagnieren und unsere Kosten steigen," führt Rheinbay weiter aus. Er warnt: "Die Schere zwischen Tariferhöhungen und der rückläufigen Produktivität darf nicht noch weiter aufgehen, sonst leidet die Wettbewerbsfähigkeit."

Eine aktuell Umfrage des Arbeitgeberverbandes zeigt, dass die wirtschaftliche Lage keinen Anlass zur Freude bietet. Die Hoffnungen zu Jahresbeginn wurden nicht erfüllt, die Ostchemie tritt weiter auf der Stelle. Das Umfeld ist in den letzten Jahren nicht stabiler geworden. Europas Wirtschaft steht nach wie vor am Scheideweg, in Deutschland sind die Unternehmen darüber hinaus durch die Energiewende starken Belastungen ausgesetzt. Das Rückschlagspotential ist hoch.

"Die Positionen liegen derzeit weit auseinander. Das ist zu Beginn einer Tarifrunde aber nicht verwunderlich," kommentiert Rheinbay die Situation. Es gäbe ja auch weniger strittige Bereiche. So sind beide Seiten an einer Fortführung des Tarifvertrages "Zukunft durch Ausbildung" interessiert. Die Arbeitgeber betonen lediglich, dass der Grundsatz "Ausbildung geht vor Übernahme" weiter Bestand haben muss. Eine Übernahmegarantie schloss er aus.

Die regionalen Tarifverhandlungen sind alle beendet. Die Tarifgespräche werden am 15. Januar 2014 in Darmstadt auf Bundesebene fortgesetzt.

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