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US-Roadtrip vor der WM: Zamperoni und Awounou reisen für ARD-Doku durch Trumps Amerika

US-Roadtrip vor der WM: Zamperoni und Awounou reisen für ARD-Doku durch Trumps Amerika
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Köln (ots)

Awounou führt durch ein zutiefst gespaltenes Land. Im Vorfeld der Fußball-WM zeigt der bildstarke Roadtrip durch die USA, wie bedeutend Sport für die Identität des Landes ist – und wie Donald Trump Sport - wie kein Präsident vor ihm - politisch instrumentalisiert. Die Dokumentation „Spielfeld der Macht. Die WM in Trumps Amerika“ ist ab 4. Juni in der ARD Mediathek verfügbar und läuft am 8. Juni um 20:15 Uhr im Ersten.

„Im Kern hat Sport auch etwas unpolitisch Vereinendes“, sagt Philipp Awounou. Trotz aller politischen Dimensionen bleibe der Sport in den USA eine „willkommene Auszeit von politischen Debatten“. Gleichzeitig stellt Ingo Zamperoni fest, dass selbst bei denjenigen, die sich sehr auf die Fußball-WM freuen, eine Unsicherheit mitschwingt: „Die Menschen haben eine Skepsis im Hinterkopf. Wird es wirklich ein Fest für alle?”

Die beiden Hosts bringen aufgrund ihres Alters, ihrer Herkunft und ihrer unterschiedlichen Erfahrungen mit den USA verschiedene Perspektiven in die Dokumentation ein. Ihre Begegnungen thematisieren unter anderem das brutale Vorgehen von Trumps ICE-Einheiten, die angespannte Stimmung zwischen den USA und den WM-Partnerländern Mexiko und Kanada sowie die aktuellen Auswirkungen des Kriegs im Iran.

Klinsmann: Fußballmannschaften haben einen Job – erfolgreich spielen”

Die Hosts treffen unter anderem Jürgen Klinsmann. Er ist Fußballweltmeister von 1990, war Trainer der deutschen Nationalmannschaft sowie der US-Nationalmannschaft und lebt seit Jahrzehnten in den USA. Er hat eine klare Meinung: „Fußballmannschaften, die zu einem Turnier anreisen, haben einen Job: erfolgreich Fußball zu spielen - und nichts anderes.“ Von politischen Statements wie dem der deutschen Nationalmannschaft in Katar hält Klinsmann nichts.

Die Dokumentation lebt von vielen weiteren Begegnungen mit Menschen, die ganz unterschiedliche Perspektiven auf ihr Land und die Bedeutung des Sports einbringen. Gemeinsam mit Greg Blache, Zamperonis Stiefschwiegervater, besuchen die Hosts ein NFL-Spiel der Green Bay Packers – ein Riesenspektakel. Der Ex-Football-Coach Blache beobachtet, wie der Sport in den USA immer stärker politisiert wird. Er blickt ernüchtert auf sein Land. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in einem Land leben würde, in dem Böswilligkeit, Bosheit und Niedertracht normal sind.“

Weitere Begegnungen gibt es unter anderem mit: Ben Carrington (Soziologe aus Los Angeles), Dustin Jacoby (Kampfsportler und Trump-Anhänger), Ali Riley (ehemalige Fußballspielerin), Emily Austin (Influencerin und Trump-Fan), Jon “Big Nut” Peters (Hardcore Football-Fan).

In „Spielfeld der Macht“ zeigen Philipp Awounou und Ingo Zamperoni im Vorfeld der Fußball-WM 2026, wie sehr Politik heute auch den Sport durchdringt.

Sie erleben aber auch, wie der Sport Menschen über politische Grenzen hinweg zusammenbringen kann.

„Spielfeld der Macht“ ist eine doclights-Produktion im Auftrag des WDR für Das Erste. Die Doku ist ab 04.06.2026 in der ARD Mediathek verfügbar und läuft am 08.06.2026 (20:15 Uhr) im Ersten.

Ein Film von Dominic Egizzi, Philipp Awounou und Ingo Zamperoni

Redaktion: Benjamin Best, Jochen Leufgens, Sophie Schulenburg (WDR)

Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de

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