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"Das ist halt meine Art!": WDR-Volontäre gestalten Westart-Reportage

Köln (ots) -

Aus dem Gefängnis auf die große Bühne, vom Schauspieltraum an die 
renommierte Schauspielschule, von der ersten eigenen Choreografie in 
die großen Tanzhäuser des Landes. Für die West-art-Reportage "Das ist
halt meine Art!" (Montag, 10. Dezember 2018, 22.55 Uhr WDR Fernsehen,
danach in der WDR-Mediathek: www.wdr.de/mediathek) haben die 
Volontärinnen und Volontäre des WDR drei Protagonisten über mehrere 
Wochen mit der Kamera begleitet. In 45 Minuten erzählen sie drei 
Geschichten über Persönlichkeiten, die ihren eigenen Weg gehen. Drei 
Menschen, die an die eigene Kunst glauben und dafür kämpfen, von ihr 
leben zu können. Ergänzt wird die Fernsehreportage durch ein 
Experiment im öffentlichen Raum, das am Sendungstag über die Social 
Media-Kanäle des WDR veröffentlicht wird.

Pete William Meyer (54), Helena Vogel (22) und Marie-Lena Kaiser (28)
wagen den großen Schritt: Sie geben alles für ihre Leidenschaft - 
aber reicht das, um Erfolg zu haben? Am Ende entscheidet ein 
exklusiver Kreis über ihre Kunst. Trotzdem verbindet die drei eine 
gemeinsame Haltung: "Das ist halt meine Art!"

Der Rocker
Pete William Meyer ist leidenschaftlicher Musiker. Durch die Musik 
hat der 54-jährige Düsseldorfer aber auch viele Tiefpunkte erlebt. Er
brachte mit seinen Bands erfolgreiche Platten raus, spielte Konzerte 
in Paris und London. Dann stürzte er ab, überfiel zwei Banken und kam
ins Gefängnis. Seit sieben Jahren versucht er, sein Leben wieder in 
den Griff zu bekommen. Ein wichtiger Teil ist dabei sein Sohn. Pete 
will endlich allen zeigen, dass er es mit seiner Musik schaffen kann.
Lange hat er an neuen Songs geschrieben, jetzt möchte er sie zum 
ersten Mal auf die Bühne bringen. Die WDR-Filmemacher haben den 
Musiker bei seinem Weg zum ersten eigenen Konzert begleitet. Wird es 
der Neustart, von dem Pete seit Jahren träumt? 

Die Schauspielerin
Helena Vogel wusste schon in der fünften Klasse, dass sie 
Schauspielerin werden will. Heute träumt sie davon, an einer 
Schauspielschule angenommen zu werden. Seit zwei Jahren bewirbt sich 
die 22-jährige, die in der Eifel lebt, an sämtlichen staatlichen 
Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum. Sie kommt oft in die 
Endrunden, genommen wurde sie bisher aber nicht. Die ständigen Reisen
und die Ungewissheit zehren an ihr. Die WDR-Journalisten waren bei 
ihrer Aufnahmeprüfung an der renommierten Hochschule der Künste in 
Bern ganz nah dabei. Wird es Helena gelingen, die Jury in der Schweiz
von sich zu überzeugen und ihren Lebenstraum wahr zu machen? 

Die Choreografin
Marie-Lena Kaiser ist 28 Jahre alt und lebt in Essen. Sie studierte 
Tanz an der Folkwang Universität der Künste. Sie stand auf Bühnen in 
China, Rumänien und Litauen, sicherte sich das renommierte Pina 
Bausch Stipendium. Trotz dieser Erfolge lebt Marie-Lena am 
Existenzminimum. Ihr Traum: als selbstständige Choreografin in der 
Szene Fuß fassen. Mit "Ariodante", ihrem ersten abendfüllenden Stück,
will sie überzeugen. Zwei Wochen vor der Premiere steht sie noch für 
einen ganz anderen Job selbst auf der Bühne, um ihre Miete bezahlen 
zu können. Sie kommt zu spät zu ihrer eigenen Probe und findet 
verletzte Tänzer vor, die schon jetzt an ihrer Belastungsgrenze 
stehen. Wird Marie-Lena die Premiere erfolgreich meistern und noch 
wichtiger: Werden wichtige Talent-Scouts ihrer Einladung folgen?

Was ist Art?
Zwei Künstler malen gleichzeitig ein Bild im öffentlichen Raum. 
Passanten stimmen darüber ab, welches Bild für sie keine Kunst ist. 
Das Bild mit den meisten Stimmen wird vom Künstler an Ort und Stelle 
verbrannt. Mit dabei: Thomas Baumgärtel, der durch seine 
Bananen-Graffitis bekannt wurde, und Franziska Rheindorf, die in Köln
Freie Kunst studiert. Diese Aktion wirft die Frage auf, wer 
eigentlich darüber entscheidet, was Kunst ist und was nicht - die 
breite Masse oder ein exklusiver Kreis? Das Ziel ist eine Diskussion 
über den Kunstbegriff. Kunst wird demokratisiert und Passanten 
erfahren eine direkte Auswirkung ihrer Abstimmung. Das Video der 
Performance wird am 10. Dezember auf Social Media Kanälen des WDR 
veröffentlicht.


Autoren: Vassili Golod, Damla Hekimoglu, Andreas Josef, Jan Kawelke, 
Svenja Kellershohn, Antje Kießler, Palina Milling, Nina Ostersehlte, 
Lisa Seemann, Gero Simone.

Redaktion: Klaus Reimann, Regina Rohde

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de 
 

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0221 220 7125
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