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WDR-Fernsehfilm "Fremder Feind" gewinnt den Fernsehfilmpreis in Baden-Baden
3Sat-Zuschauerpreis geht an "Kästner und der kleine Dienstag"

Köln, 30.11.2018 (ots) - "Ein Meisterwerk", "sehr berührend" - die Jury des FernsehFilm Festivals Baden-Baden 2018 zeigte sich schon in der öffentlichen Diskussion beeindruckt vom Fernsehfilm "Fremder Feind". Nun hat die WDR-Produktion "Fremder Feind" auch das Rennen im Wettbewerb um den Preis als bester Fernsehfilm gemacht. Ausrichter des Festivals ist die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste.

Die Begründung der Jury: "Ein Vater flieht vor seinem Familientrauma an den denkbar entlegensten Ort - um ausgerechnet dort vom Trauma eingeholt zu werden ... Drehbuch, Regie, Kamera, Musik und alle anderen Gewerke verabreden sich zur präzisen aber immer filmischen Erzählung einer Trauerarbeit. Ulrich Matthes und Barbara Auer öffnen sich in ihrem Spiel auf schmerzhaft ehrliche Weise, um den Film, bei aller visuellen Größe, zu einer emotionalen Reise zu machen." Rick Ostermann hat das vielschichtige Drama "Fremder Feind" nach dem Drehbuch von Grimme-Preisträgerin Hanna Hollinger inszeniert. Der Film basiert auf dem Roman "Krieg" von Jochen Rausch. Die WDR-Redaktion liegt bei Corinna Liedtke.

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Arnold Stein (Ulrich Matthes) und seine Frau Karen (Barbara Auer) sind schockiert und voller Sorge, als ihr Sohn zu einem Auslandseinsatz der Bundeswehr aufbricht. Tatsächlich erfüllen sich ihre schlimmsten Befürchtungen: Chris kommt als Soldat ums Leben. Karen zerbricht daran. Arnold zieht sich mit seinem Hund in eine abgelegene Berghütte zurück. Doch auch in der Einsamkeit findet er keinen Frieden. Ein Fremder beginnt ihn zu terrorisieren. Arnold, der als überzeugter Pazifist Gewalt ablehnt, lässt sich auf ein mörderisches Duell ein. "Der Film ist fast wie eine Parabel darauf, wie dünn der Firnis der Zivilisation ist", sagt Ulrich Matthes. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr der WDR-Fernsehfilm bereits 2017. Vor seiner Ausstrahlung im TV feierte "Fremder Feind" Premiere beim Filmfest in Venedig. Die WDR-Produktion ist in der WDR-Mediathek abrufbar.

Preis auch für "Kästner und der kleine Dienstag" Den 3Sat-Zuschauer-Preis gewinnt "Kästner und der kleine Dienstag" (ARD Degeto/WDR/ORF). Erich Kästner (Florian David Fitz) gelingt mit seinem Kinderbuch Emil und die Detektive 1929 über Nacht ein Bestseller. Eines Tages steht der siebenjährigen Hans, ein glühender Emil-Verehrer vor ihm. Die beiden freunden sich an. Nach Hitlers Machtergreifung und der Verbrennung seiner Bücher beendet Kästner, um Hans zu schützen, den Kontakt. (WDR-Redaktion: Götz Schmedes) Die ARD-Degeto/WDR-Produktion ist in der 3Sat-Mediathek abrufbar.

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Barbara Feiereis, WDR Presse und Information: Tel. 0221 2207122,
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