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"Östlich der Sonne - Vom Baikalsee nach Alaska" - Bednarz auf Drehreise zum kältesten Punkt der Erde

    Köln (ots) - Mit einer Reise zum kältesten Punkt der Erde beginnt
Klaus Bednarz Anfang März die Dreharbeiten zum zweiten Teil seiner
Filmdokumentation "Östlich der Sonne - vom  Baikalsee nach Alaska."
Die Reiseroute führt diesmal von der Lena Richtung Osten zunächst in
den Ort Oimjakon, den das Guinessbuch der Rekorde als "kältestes Dorf
der Erde" ausweist. Mit minus 71 Grad Celsius wurde hier die tiefste
Temperatur gemessen, die je an einem bewohnten Punkt der Erde
herrschte. Anfang März werden in Oimjakon Temperaturen um minus 50
Grad erwartet.
    
    Der neue Dreiteiler von Bednarz zeichnet den Weg nach, den einst
die Vorfahren der nordamerikanischen Indianer zogen, die - wie
jüngste Forschungen zeigen - aus dem Gebiet südlich des Baikalsees
stammen. Auch diesmal ist Kameramann Maxim Tarasjugin dabei, der
schon die "Reise durch Ostpreußen" und die "Ballade vom Baikalsee"
drehte.
    
    Die Reiseroute umfasst mehr als 10.000 Kilometer entlang der
sibirischen Flüsse, durch Taiga, Tundra und die Beringstrasse, die
Meerenge zwischen Russland und Amerika; zu Fuß, per Schiff, mit
Geländewagen, Hubschraubern, Flugzeugen, Schneemobilen und
Rentierschlitten. Im ersten Teil der Reise sind Bednarz und sein Team
im Sommer 2001 von der Quelle der Lena, des mächtigsten der
sibirischen Ströme, bis zu ihrer Mündung ins Nördliche Polarmeer
gereist. Diesmal geht es von Oimjakon aus weiter nach Nordosten in
die Nähe des Polarkreises, an den Fluss Kolyma, das Zentrum des
GULAG, der Straflager Stalins. Der dritte Teil der Reise wird Bednarz
und sein Team dann im Frühsommer 2002 an den äußersten nordöstlichen
Rand Sibiriens, die Westküste der Beringstrasse und von dort nach
Alaska führen.
    
    Der Dreiteiler "Östlich der Sonne - vom Baikalsee nach Alaska"
(Redaktion Heribert Blondiau) soll im ARD- Weihnachtssonderprogramm
2002 gesendet werden.
    
    
ots Originaltext: WDR
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