WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen, Freitag, 12. Januar 2001, 23.45 Uhr - 0.15 Uhr
Joachim Gauck im Gespräch mit Bundesaußenminister Joschka Fischer

    Köln (ots) - Premiere im Ersten: Am 10. Januar 2001 wird um 23.00
Uhr erstmals die vom Westdeutschen Rundfunk produzierte
Gesprächssendung Joachim Gauck ausgestrahlt. Als ersten Gast begrüßt
der ehemalige Leiter der nach ihm benannten Bundesbehörde
Bundesaußenminister Joschka Fischer. Mit ihm wird er über die Rolle
der Grünen in der Berliner Koalitionsregierung und die Perspektiven
der deutschen Außenpolitik sprechen.
    
    In die Schlagzeilen war Grünen-Politiker Fischer zuletzt wegen
seiner Vergangenheit als Hausbesetzer und Demonstrant geraten. Der
Bundesaußenminister hatte eingeräumt, sich damals mit Polizisten
geprügelt zu haben. Natürlich wird auch dieses Thema bei Joachim
Gauck eine Rolle spielen.
    
    Die halbstündige Gesprächssendung, die im vierzehntägigen Wechsel
mit "Friedmann trifft" ausgestrahlt wird, zeichnet sich unter anderem
dadurch aus, dass ihr prominenter Gastgeber aktuelle Themen zum
Anlass nimmt, über fundamentale Aspekte von Politik, Kultur oder
Wissenschaft zu sprechen. In der täglichen, um Schnelligkeit bemühten
Berichterstattung ist solch eine Herangehensweise zwangsläufig nicht
mehr möglich. Joachim Gauck nimmt sich die Zeit dazu. Und das mit
einer rhetorischen Brillanz, die ihresgleichen sucht. Er spart nicht
mit Kritik und ist durchaus bereit, für die Wahrheit zu streiten -
auf hohem Reflexionsniveau und mit verbaler Eleganz.
    
    (Wiederholung der Sendung vom 10.01.01, 23.00 Uhr im Ersten)
    
    Redaktion: Heribert Schwan/ Andrea Ernst
    
ots Originaltext: WDR
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