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Lensing: Weiterbildung nur durch Paradigmenwechsel erfolgreich

    Berlin (ots) - In der Weiterbildungsdebatte im Deutschen Bundestag erklärt der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Werner Lensing MdB:

    Unser soziales, technisches und wirtschaftliches Lebensumfeld verändert sich bekanntlich mit immer größerer Geschwindigkeit. Infolgedessen ist jeder Einzelne gefordert, zeitgemäße Wertvorstellungen zu konzipieren, innovative Fähigkeiten zu fördern und neue Lebensstrategien zu entwickeln.          Deshalb fordert die Union  echte, praxisorientierte Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung. Angeeignetes Wissen muss im Alltag auch tatsächlich angewendet werden können.          Die Union will mit ihrem Antrag einen wirklich grundlegenden Paradigmenwechsel und eine völlige Neuorientierung in der Weiterbildung anregen. Dies kann nur über den Prozess der Arbeit, über das soziale Umfeld, über die Neuen Medien und sicherlich auch über die traditionellen Wege erfolgen. So sollte sich eine innovative, moderne Weiterbildungspolitik an folgenden Grundsätzen orientieren:          * Gestaltung von Rahmenbedingungen zur Stärkung des gesellschaftlichen Verständnisses von kontinuierlichem, lebenslangem Lernen,

    * Grundlagenforschung im Hinblick auf Kompetenzmessung, Kompetenzanalyse und Selbstorganisation,

    * Schaffung flexibler Angebote beruflicher und anderer Bildungsinstitutionen entsprechend den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft,

    * Gründung einer Stiftung "Bildungstest".

    Auf unserem Weg zur Entwicklung einer Wissensgesellschaft stehen
Informationen, Kenntnisse und Fähigkeiten hoch im Kurs. Was hierbei
jedoch in erster Linie zählt, ist die Befähigung des Menschen, Wissen
unter sich ständig verändernden Rahmenbedingungen effektiv und
intelligent zu nutzen. Wollen die Menschen diese Fähigkeit voll
entwickeln, müssen sie bereit und in der Lage sein, ihr Leben durch
Selbstorganisation und Eigenverantwortung selbst in die Hand zu
nehmen.
    
    Lebenslange Aus- und Weiterbildung im Hinblick auf die ständige
Weiterentwicklung der erforderlichen fachlichen, sozialen und
personalen Kompetenzen ist hierzu der beste Weg. Dabei kommt es
insbesondere darauf an, dass Menschen schon in jungen Jahren "zu
lernen gelernt" haben und bereit sind, diese Fähigkeit auch weiterhin
bereitwillig, methodisch richtig und konsequent umzusetzen.
    
    Die von Rot-Grün festgestellte prinzipiell vorhandene Motivation
aller Menschen zur Weiterbildung ist erschütternd unrealistisch. Auch
produziert die Schaffung finanzieller Anreize allein noch keine
Bildungsnähe. Die Vorstellung einer stets vorhandenen
Bildungs-Motivation aller Menschen, welche lediglich durch die
vorhandenen finanziellen Unwägbarkeiten vom eigenen geistigen
Fortschritt abgehalten werden, gehört in das Reich der Illusion.
    
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