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Reiche: Entscheidung über Import von embryonalen Stammzellen nicht durch Nationalen Ethikrat

Berlin (ots)

Zur aktuellen Diskussion über den Import von
embryonalen Stammzellen erklärt die Beauftragte für Humangenetik der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:
Die Bundesregierung hat dem Deutschen Bundestag ein Konzept
vorzulegen, welches beinhaltet, wie zukünftig in Deutschland mit dem
Import von embryonalen Stammzellen umgegegangen werden soll. Die
endgültige Entscheidung hierüber muss dann vom Deutschen Bundestag
und nicht am Parlament vorbei vom Nationalen Ethikrat getroffen
werden. Bundesministerin Bulmann erklärte gestern in einem
Fernsehinterview, dass der Ethikrat des Bundeskanzlers Vorschläge
erarbeiten soll, die man dann umsetzen müsse. Nachdem die Universität
Kiel mit der australischen Biotechnologie-Firma ES Cell International
Verhandlungen über die Einfuhr von embryonalen Stammzellen zu
Forschungszwecken führt, besteht für die Bundesregierung akuter
Handlungsbedarf in der Frage, wie die ungewollte Gesetzeslücke im
Embryonenschutzgesetz geschlossen werden soll. Es kann nicht sein,
dass sich die Bundesregierung vor einer klaren Stellungnahme in
dieser Frage drückt und deshalb erst eine Entscheidung des Nationalen
Ethikrates abwartet. Nicht der Nationale Ethikrat, sondern der Bund
hat die Gesetzeskompetenz für die Fortpflanzungsmedizin.

Rückfragen bitte an:

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Tel.: (030) 227-52360
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