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Austermann: Dillers "Sonder-Task-Force" ist rechtsstaatswidrig (Teil II)

Berlin (ots)

Zu den Versuchen des Bundesfinanzministeriums, die
"Sonder-Task-Force" (STF) als rechtlich zulässige Einrichtung
darzustellen, erklärt der haushaltspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dietrich Austermann MdB:
Das Bundesfinanzministerium versucht, der STF insbesondere dadurch
den Anschein der Legalität zu verschaffen, dass sie die STF mit dem
1996 ins Leben gerufenen Koordinierungsausschuss zur Ermittlung der
Vereinigungskriminalität (AKE) vergleicht.
Der Vergleich hinkt nicht nur, er ist zu 100 % gehbehindert!
Die wesentlichen Unterschiede sind:
1. Die STF wurde heimlich gegründet und hat im verborgenen
      gearbeitet. Weder das Parlament noch der größere Teil der
      Bundesregierung wussten von ihrer Existenz.
Die 1996 ins Leben gerufene AKE wurde offiziell und öffentlich vom
Bundeskabinett mit ihrer Aufgabe beauftragt. Sie hat mit anderen
Ministerien, den Ermittlungsbehörden und dem Untersuchungsausschuss
zusammengearbeitet.
2. Die AKE sollte die Vereinigungskriminalität aufklären und die
      Vermögensinteressen der Bundesrepublik Deutschland wahren. Ihr
      Ermittlungsansatz war - wie der eines Staatsanwalts -  
      grundsätzlich ergebnisoffen und objektiv. Die 
      Ermittlungsergebnisse sind in einem öffentlich zugänglichen 
      Bericht zusammengefasst.
Dagegen hat die STF den eng beschränkten Auftrag,
"Unregelmäßigkeiten und Einflussnahmen von Amtsträgern der früheren
Bundesregierung" festzustellen. Das heißt, der Ermittlungsauftrag
geht allein dahin, belastendes Material gegen Mitglieder der früheren
Bundesregierung zu ermitteln; es geht nicht darum, Sachverhalte
objektiv aufzuklären!
Die STF ist ein Schritt zurück ins Mittelalter. Sie ist eine Art
sozialistische Inquisition, deren alleiniger Daseinszweck darin
besteht, Material zu beschaffen, mit dem der politische Gegner, ohne
Rücksicht auf den tatsächlichen Wahrheitsgehalt und Beweiswert
einzelner Beweismittel, fertiggemacht werden kann.

Rückfragen bitte an:

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Fax: (030) 227-56660
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