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Junge Gruppe: Grundgesetz auf türkisch geht an Problem vorbei

Berlin (ots)

Der stellvertretende Sprecher der Jungen Gruppe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Axel E. Fischer MdB, erklärt zu der
Forderung des Grünen Cem Özdemir, nach Einführung des neuen
Staatsangehörigkeitsrechts das Grundgesetz in Deutsch und Türkisch
herauszugeben:
Die Forderung des Grünen Bundestagsabgeordneten, Cem Özdemir, geht
an der Realität vorbei. Wer Deutscher werden will, soll Deutsch
lernen. Es ist nicht Aufgabe der Bundesrepublik Deutschland, ihr
Grundgesetz den Deutschen und den Doppelstaatlern in anderen Sprachen
zu vermitteln, sondern es ist die Aufgabe der Doppelstaatler, die
Sprache so zu beherrschen, dass sie in der Lage sind, das Grundgesetz
in Deutsch zu verstehen. Wer etwas anderes sagt oder glaubt, hat noch
nicht verstanden, was Integration bedeutet. Selbst im Gesetz zum
Doppelpass wird gefordert, dass ein Sprachtest in Deutsch
unabdingbare Voraussetzung für die Verleihung der Deutschen
Staatsbürgerschaft ist. Offensichtlich versuchen die Grünen gerade,
das von ihnen mit beschlossene Gesetz zu unterlaufen. Deshalb ist
wichtig, dass eine in Deutsch geführte Unterhaltung über das
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Bestandteil dieses
Sprachtestes wird.
Die Integration von Ausländern muss bereits im Kindergarten
ansetzen. Eine bessere Spracherziehung wirkt sich auch positiv auf
die beruflichen Aussichten junger Doppelstaatler und Ausländer am
Arbeitsmarkt aus. Damit kann langfristig ein entscheidender Beitrag
zur Senkung der hohen Arbeitslosenquote bei Ausländern geleistet
werden.
Das Argument, "vielen der 2,3 Millionen Türken in Deutschland
falle das Lesen von deutschen Gesetzestexten schwer" spricht nicht
für ein zweisprachiges Grundgesetz, sondern für eine konsequente
Vermittlung der deutschen Sprache. In den Äußerungen Özdemirs sehe
ich den Versuch, von den eklatanten Versäumnissen und Verfehlungen
bei der Integration von Ausländern seitens rot-grüner
Länderregierungen abzulenken. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen haben die Landesregierungen bisher auf der ganzen Linie
versagt. Lediglich der Erfolg der intensiven Integrationsbemühungen
in Bayern und Baden-Württemberg kann sich bundesweit sehen lassen.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.bundestag.de
E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de

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