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Hans-Christoph Knebusch ist tot
ZDF-Kulturjournalist starb 77- jährig in Berlin

Mainz (ots) - Am 18. Juni 2006 starb der Berliner Kulturjournalist Hans-Christoph Knebusch im Alter von 77 Jahren.

Knebusch, am 31. Oktober 1928 geboren, gehörte der ZDF- Gründergeneration an und trat am 1. Januar 1963 als 1. Redakteur und Stellvertreter des Studioleiters Berlin in den Dienst des Senders. Er war maßgeblich am Aufbau des ZDF und seines Landesstudios Berlin beteiligt.

Knebusch, der zu den Urgesteinen des Berliner Kulturjournalismus zählte, hat in einer Vielzahl von Beiträgen, Dokumentationen und Reportagen über Theater, bildende Kunst, Musik, Architektur und Städteplanung berichtet. Neben den aktuellen Sendungen galt sein unermüdlicher Einsatz stets auch dem Kulturmagazin "aspekte" und bis zuletzt auch der Denkmalschutzreihe "Bürger rettet Eure Städte!". Als kundiger Gesprächspartner wurde Knebusch auch in der Reihe "Zeugen des Jahrhunderts" geschätzt. Am 1. November 1993 schied Hans-Christoph Knebusch aus dem aktiven Dienst aus.

Bevor Hans-Christoph Knebusch zum ZDF kam, gehörte er - seit dessen Gründung im Jahre 1946 - dem RIAS Berlin an und war dort maßgeblich für den Aufbau des Zeitfunks, für die Ausbildung der Redakteure und Reporter sowie für den Stil der aktuellen politischen Sendungen verantwortlich.

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