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02.12.2005 – 15:08

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Freitag, 8. Dezember 2005:
Buchtipps von Wolfgang Herles im ZDF-Morgenmagazin

Mainz (ots)

Freitag, 8. Dezember 2005:

Buchtipps von Wolfgang Herles im ZDF-Morgenmagazin

Im Weihnachtsmonat Dezember stellt Wolfgang Herles, Leiter der Redaktion "aspekte", sehenswerte Bücher vor. Im ZDF-Morgenmagazin empfiehlt er am 8. Dezember 2005, 6.10 und um 8.50 Uhr sechs Neuerscheinungen.

Irene Dische: "Großmama packt aus", Roman, Hoffmann und Campe, 368 Seiten, 23,00€

Großmama ist eine redselige und humorvolle Rheinländerin, Jahrgang 1891, und nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch drei Generationen. Die Familiengeschichte beginnt mit der Hochzeit der Großmutter, liebevoll Mops genannt, mit einem jüdischen Arzt. Drei starke Frauen stehen im Mittelpunkt. Die unkonventionelle Großmutter beschreibt ihre rebellische Tochter Renate und ihre aufsässige Enkelin Irene. Irene Dische, geboren in New York, hat keine gewöhnliche Biografie geschrieben, sondern eine rasant und tragisch-komisch erzählte Geschichte über Familienkatastrophen des 20. Jahrhunderts.

Robert Löhr: "Der Schachautomat", Historischer Roman, Piper, 407 Seiten, 19,90€

Er wird als Wunder des 18. Jahrhunderts gefeiert: Der Schachautomat, eine Maschine, die den Gegner immer besiegt. Die feine k.u.k.- Gesellschaft ist hingerissen. Die Begeisterung für Technik ist groß zur Zeit der Aufklärung, die "denkende Maschine" ist Tagesgespräch in ganz Europa. Was keiner ahnt, die "Maschine" ist eigentlich sehr lebendig. Im Inneren verbirgt sich ein Zwerg, ein Meister des Schachspiels. Robert Löhr, Autor von Drehbüchern und Bühnenstücken, legt seinen ersten – historischen - Roman vor, eine wahre Geschichte, spannend geschrieben wie ein Krimi.

Anne Holt: "Was niemals geschah", Roman, Piper, 354 Seiten, 19,90€

Kommissar Stubø und seine Frau, die Profilerin Inger Vik, lösen ihren zweiten Fall. Diesmal haben sie es mit einem Mörder zu tun, der Prominente im Visier hat. Erstes Opfer ist eine Fernsehmoderatorin, am Tatort findet sich eine Botschaft des Schreckens. Die nächste Tote ist eine Politikerin. Die Ermittler vermuten einen religiösen Fanatiker hinter der Mordserie. Doch der Mörder spielt ein raffiniertes Spiel, das nicht so einfach zu durchschauen ist. Die norwegische Autorin Anne Holt ist Juristin und war Justizministerin ihres Landes, seit Mitte der 90er Jahre schreibt sie spannende psychologische Krimis.

Ryszard Kapuscinski: "Meine Reisen mit Herodot", Eichborn, 360 Seiten, 28,50€

Herodot von Halikarnassos könnte man als den ersten Reporter der Welt bezeichnen, er lebte im 5. Jahrhundert vor Christus. Kein Wunder, dass einer der führenden Reiseschriftsteller unserer Zeit, der Pole Ryszard Kapuscinski, von ihm fasziniert ist. Kapuscinski erzählt, wie er mit dem Buch Herodots in der Tasche, Afrika, Asien und Europa bereist. Er findet die Stellen, von denen einst der alte Grieche schrieb, und sieht welche unserer heutigen Konflikte damals schon ihren Ursprung hatten. Literarische Reisereportagen von einem Journalisten, der als "Reporter des Jahrhunderts" gilt.

Miguel Sousa Tavares: Am Äquator, Roman, C. Bertelsmann Verlag, 480 Seiten, 21,90€

Der junge Lissaboner Müßiggänger Luis Bernardo Tavares wird im Dezember 1905 von seinem König in die portugiesischen Kolonien nach Afrika geschickt. Dort soll der frischgebackene Gouverneur dem Vorwurf nachgehen, auf den Kakaoplantagen gebe es Sklavenarbeit. Luis ist fasziniert von der Wildnis und Fremdartigkeit der Tropen, zieht sich aber den Hass der Weißen zu, die an ihren überkommenen Privilegien festhalten. In Portugal war "Am Äquator" ein Bestseller. Dem Journalisten Miguel Sousa Tavares ist mit seinem Erstling ein klassischer Abenteuerroman gelungen, ein Abgesang auf eine vergangene Epoche.

Kathy Reichs: "Totgeglaubte leben länger", Roman, Blessing Verlag, 416 Seiten, 19,90€

Die international gefeierte Bestsellerautorin Kathy Reichs verbindet in ihrem neuen Thriller einen Mordfall mit dem Thema Bibel. Als die Leiche eines jüdisch-orthodoxen Importeurs gefunden wird, muss die Pathologin Dr. Temperance Brennan Überstunden im Labor machen. Selbstmord oder Mord ist nicht so schnell zu erkennen. Durch das Foto eines uralten Skeletts wird sie auf illegalen Reliquienhandel aufmerksam und stößt schließlich auf ein Geheimnis, das älter ist als die Bibel. Sie reist nach Jerusalem und macht dort eine Entdeckung, die brennende Fragen über den Tod Jesu Christi aufwirft.

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