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Zwei ZDF-Koproduktionen im Rahmen der 29. Duisburger Filmwoche ausgezeichnet

Mainz (ots) - Bei der 29. Duisburger Filmwoche, die vom 31. Oktober bis 6. November 2005 stattfand, wurden zwei Koproduktionen des ZDF für ARTE ausgezeichnet.

Als bester deutschsprachiger Dokumentarfilm erhielt "Weiße Raben – Alptraum Tschetschenien" von Johann Feindt und Tamara Trampe den mit 6000 Euro dotierten 3sat-Dokumentarfilmpreis (Redaktion: Anne Even). Die Autoren begleiteten über drei Jahre junge russische Soldaten, die krank und desillusioniert aus dem Tschetschenien-Krieg zurückkehrten, ohne Chance ins Leben zurückzufinden. In der Begründung der Jury heißt es: "In diesen komplexen Beziehungen von Schuld, Sühne und Verantwortung verweigern die Autoren den Zuschauern die einfache Zuordnung. 'Weiße Raben' ist ein hochkonzentrierter und vielschichtiger Film, perfekt in Rhythmus und Montage und von einer Eindringlichkeit, die im Zuschauer noch lange nachwirken wird." Der Film ist zur Zeit in den Kinos zu sehen, ein Sendetermin auf ARTE steht noch nicht fest.

Der im Rahmen des Festivals verliehene Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts ging an "Mein Bruder – We’ll meet again" von Thomas Heise (Redaktion: Doris Hepp). Die Jury: "Der Film thematisiert auf eindrucksvolle, unaufdringliche Weise und mit viel Raum für eigene Interpretationen den schwierigen Weg zur Aussöhnung. Eher beiläufig und dafür umso wirksamer schimmern in den Gesprächen die Verletzungen durch das System der DDR auf. (...) Mit einfachen Mitteln erzählt Thomas Heise seine private Geschichte, die gleichwohl über das Individuelle hinausweist und ihr Publikum in den Gastländern des Goethe-Instituts finden wird". Der Film wird in vier Sprachfassungen den 176 Goethe-Instituten weltweit für ihre Filmarbeit angeboten. ARTE zeigt "Mein Bruder – We’ll meet again" am Samstag, 3. Dezember 2005, 0.20 Uhr.

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