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Ehemalige ZDF-Korrespondentin Fides Krause-Brewer gestorben

Fides Krause-Brewer  (Aufnahmedatum 1980) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"
Fides Krause-Brewer (Aufnahmedatum 1980) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"

Mainz (ots) - Die Grande Dame des Wirtschaftsjournalismus in der Bonner Republik ist tot: In der Nacht zum 10. August 2018 starb Fides Krause-Brewer im Alter von 99 Jahren. Von 1962 bis 1986 prägte sie als Korrespondentin für Wirtschafts- und Sozialpolitik die ZDF-Berichterstattung aus dem Bonner Regierungsviertel.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "Mit Sachverstand und Selbstbewusstsein begegnete Fides Krause-Brewer den Politikern der noch jungen Bundesrepublik. Sie konnte erklären, wie die soziale Marktwirtschaft funktioniert und wurde für das Publikum zur glaubwürdigen Autorität unter den Bonner Berichterstattern."

Ihre journalistische Karriere startete Fides Krause-Brewer, geboren am 1. August 1919 in München, zunächst mit frauenpolitischen Themen - ihr erstes Interview für den Bayerischen Rundfunk machte sie mit Luise Albertz aus Oberhausen, der damals einzigen Oberbürgermeisterin Deutschlands. 1962 wechselte die freie Mitarbeiterin verschiedener Hörfunksender zum ZDF und widmete sich hauptsächlich sozial- und wirtschaftspolitischen Themen. Die Tochter eines Musikkritikers und einer Journalistin sowie Enkelin des Bankiers und Kolonialpolitikers Bernhard Dernburg hatte Volkswirtschaft in München, Freiburg und Innsbruck studiert.

In ihrer Zeit als Korrespondentin in Bonn interviewte Fides Krause-Brewer nicht nur die wichtigsten Politiker dieser Ära - von Konrad Adenauer über Helmut Schmidt bis Helmut Kohl -, sondern war als politik- und wirtschaftsjournalistische Fernsehpionierin zugleich auch eine Pionierin in Sachen beruflicher Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Ihre 2011 erschienene Autobiografie trägt den Titel "Journalistin ist man immer - Meine Erinnerungen an das 20. Jahrhundert".

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