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"Tödliche Deals - Deutsche Waffen für die Welt" / "ZDFzoom" über Rüstungsindustrie und Politik (BILD)

Auf Messen wie der IDEX werden milliardenschwere
Rüstungsdeals gemacht. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"
Auf Messen wie der IDEX werden milliardenschwere Rüstungsdeals gemacht. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"

Mainz (ots) - Deutschland ist mittlerweile die drittgrößte Rüstungsexportnation der Welt, nach den USA und Russland. Diese Geschäfte sind ganz legal, entsprechen den strengen Regeln für den Rüstungsexport. Doch oftmals landen Waffen verschiedenster Art auch illegal in anderen Ländern. Wie undurchsichtig die Entscheidungen und wie eng die Verstrickungen zwischen Rüstungsindustrie und Politik sind, dokumentiert "ZDFzoom" am Mittwoch, 22. Mai 2013, um 22.45 Uhr in "Tödliche Deals - Deutsche Waffen für die Welt".

Den ZDF-"zoom"-Autoren Dominic Egizzi und Carsten Binsack ist es gelungen, von hochrangigen Verantwortlichen aus der Rüstungsindustrie, von Insidern, die an den Geschäften beteiligt sind, und von Politikern zu erfahren, wie genau diese Deals ablaufen.

Die Bundesregierung hat jetzt offiziell grünes Licht für den Verkauf von 164 deutschen Panzern nach Indonesien gegeben - ein umstrittenes Rüstungsgeschäft. Bei einem anderen Waffendeal allerdings, den möglichen Leopard II-Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien, hüllt sich die Bundesregierung weiterhin in tiefes Schweigen. Der Panzer Leopard II wird von Krauss Maffei Wegmann (KMW) gebaut. Die Waffenschmiede gehört zu den wichtigsten Rüstungskonzernen Deutschlands, stattet unter anderem die Bundeswehr mit Panzern aus. KMW-Geschäftsführer Frank Haun gibt für diese Dokumentation exklusiv und zum ersten Mal ein Fernsehinterview. Darin nimmt er auch Stellung zu Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien und zu Fragen der Moral.

Was wohin exportiert wird, entscheidet der Bundessicherheitsrat. Äußerst selten dringen Informationen aus dem Gremium nach draußen - auch weil den Mitgliedern, bei Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht, bis zu fünf Jahren Haft drohen. "ZDFzoom" konnte mit einem ehemaligen Staatssekretär sprechen, der an zahlreichen Sitzungen des "Geheimzirkels" teilgenommen hat.

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