ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 2. Oktober 2010, 17.05 Uhr
Länderspiegel
mit Ralph Schumacher
Samstag, 2. Oktober 2010, 17.45 Uhr
Menschen - das Magazin
Rückblick ohne Ostalgie

Mainz (ots) - Samstag, 2. Oktober 2010, 17.05 Uhr

Länderspiegel

mit Ralph Schumacher

Hartz IV - Was bringen fünf Euro mehr?

Deutsche Einheit - Bitterfeld 20 Jahre danach

Oktoberfest - Wie auf der Wiesn' für Ordnung gesorgt wird

Hammer der Woche - Steuernachzahlung für zu große Schnitzel

Samstag, 2. Oktober 2010, 17.45 Uhr

Menschen - das Magazin

Rückblick ohne Ostalgie

mit Bettina Eistel

Andreas Vernaldi ist Vorkämpfer für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung. Ende der 70er Jahre gründete er in Hartroda/Thüringen die erste Behinderten-Wohngemeinschaft der DDR, einen Ort alternativer Lebensformen, die von den Behörden kritisch beobachtet wurde. Ganz ohne Ostalgie blickt der heute in Berlin lebende körperbehinderte Vernaldi zurück auf diese Zeit.

Karl-Heinz Mayer aus Bautzen war vor der Wiedervereinigung trotz seiner Körperbehinderung gesellschaftlich integriert, arbeitete als Ingenieur in einem Industriebetrieb. Manche Veränderungen seitdem sieht er jedoch kritisch.

Gewinner der Aktion Mensch-Lotterie: ZDFtext 560 und im Internet unter: www.aktion-mensch.de

Samstag, 2. Oktober 2010, 23.00 Uhr

das aktuelle sportstudio

mit Michael Steinbrecher

Gäste:

Reiner Calmund

Eduard Geyer, letzter Trainer DDR-Auswahl

Isländische "Kult-Torjubler":

Halldór Orri

Jóhann Laxdal

Daníel Laxdal

Bjarki Páll Eysteinsson

Sigurður Sveinn (Assistent)

Fußball-Bundesliga:

HSV - Kaiserslautern

Mainz - Hoffenheim

Gladbach - Wolfsburg

Freiburg - Köln

Nürnberg - Schalke

Hannover - St. Pauli (vom Freitag)

Fußball, 2. Liga:

Bochum - Greuther Fürth

Osnabrück - Düsseldorf

Sonntag, 3. Oktober 2010, 9.32 Uhr

sonntags - TV fürs Leben

mit Doro Wiebe

Schwerpunkt zum Erntedankfest 2010:

Bauernfamilie sucht Zukunft - Neues vom Leben auf dem Lande

Ziemlich lecker - Vom Wert der Grundnahrungsmittel

Erntedank für Zocker - Von der Spekulation mit Nahrungsmitteln

Zum Tag der Deutschen Einheit:

Blühende Landschaften- Wie sich Dresden in 20 Jahren verändert hat

100 Sekunden - Vom Glück der Väter

Wie lernt man Demokratie? Ein ungewöhnliches Schulprojekt in Mannheim

Gayle Tufts - "Ein etwas anderer Feiertag"

Sonntag, 3. Oktober 2010, 17.10 Uhr

ZDF SPORTreportage

mit Rudi Cerne

Fußball-Bundesliga: Nachberichte

Fußball-Story

Golf: Ryder Cup in Wales

Allgemein: 20 Jahre deutsche Sporteinheit

Sonntag, 3. Oktober 2010, 0.30 Uhr

nachtstudio

20 Jahre nach der Einheit

Wolf Biermann im Gespräch mit Volker Panzer Am 3. Oktober 2010 feiert Deutschland den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit. Seit die Euphorie des Anfangs verflogen ist, wird - fast täglich - in Ost und West über Erfolg und Misserfolg des Einigungsprozesses diskutiert und gestritten.

Volker Panzer hat den Liedermacher und Lyriker Wolf Biermann zu Gast, dessen Leben die ganze Widersprüchlichkeit und Dramatik der jüngeren deutschen Geschichte widerspiegelt.

Biermann wurde 1936 in Hamburg geboren. Sein Vater, Jude und Kommunist, wurde im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Er selbst überlebte die Luftangriffe auf Hamburg im Sommer 1943 mit seiner Mutter Emma nur knapp. Als 17-Jähriger siedelte er in die DDR über. Er studierte Philosophie und Mathematik und war Regieassistent an der renommierten Brecht-Bühne "Berliner Ensemble". 1963 wurde über Biermann, der inzwischen Gedichte und Lieder schrieb, ein befristetes Auftrittsverbot verhängt. 1965 wurde von den DDR-Behörden wegen "Klassenverrats" ein Auftritts-, Publikations- und Ausreiseverbot verfügt. Erst 1976 erhielt Biermann wieder ein Visum für eine Tournee durch die Bundesrepublik. Sein erstes Konzert am 13. November 1976 in der Kölner Sporthalle führte zunächst zu seiner Ausbürgerung, danach zu einer Protest- und Ausreisewelle weiterer namhafter DDR-Künstler. Später wurden diese Ereignisse oft als Anfang vom Ende der DDR bezeichnet. Biermann selbst hat sich im geteilten und im wiedervereinigten Deutschland weiterhin als "Einmischer" betätigt. 2006 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz, 2007 die Ehrenbürgerwürde von Berlin und 2008 die Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin.

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