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Neun ZDF-Koproduktionen auf Filmfest München 2010
Bernhard-Wicki-Friedenspreis an "Na Putu/Zwischen uns das Paradies"

Mainz (ots) - Das ZDF ist beim 28. Filmfest München (25. Juni bis 3. Juli 2010) mit neun Koproduktionen vertreten: vier in der Sektion "Neue deutsche Kinofilme" und fünf in den Sektionen "Internationales Programm", "Fokus Fernost" und "Visiones Latines". Außerdem erhält die ZDF-Koproduktion "Na Putu/Zwischen uns das Paradies" den mit 10 000 Euro dotierten "Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke - Der Friedenspreis des deutschen Films", der im Rahmen des Festivals am 1. Juli 2010 verliehen wird.

In der Sektion "Neue deutsche Kinofilme" läuft der Krimi "Das letzte Schweigen" (Regie: Baran Bo Odar) mit Wotan Wilke Möhring, Katrin Sass, Karoline Eichhorn und Oliver Stokowski in den Hauptrollen. Einen echten Geisterfilm in der Tradition von "Shining" und "Rosemaries Baby" liefert Alexander Adolph mit dem Horrorthriller "Der letzte Angestellte", in dem Christian Berkel als Jurist zu sehen ist, der eine ganze Firma liquidieren soll. Eines der Entlassungsopfer beginnt, ihn zu verfolgen. Nach George Taboris gleichnamigem Theaterstück inszenierte Urs Odermatt die Filmgroteske "Mein Kampf" mit Götz George als Schlomo Herzl und Tom Schilling als Adolf Hitler. Sensibel erzählt Alexander Riedel in "Morgen das Leben" eine deutsche Großstadtgeschichte von drei jungen Menschen, die auf ein besseres Leben hoffen. Drei dieser Produktionen entstanden für die ZDF-Redaktion "Das kleine Fernsehspiel", die besonders den Nachwuchs fördert.

Der Film "Na Putu/Zwischen uns das Paradies", der außer Konkurrenz gezeigt wird, ist ebenfalls eine Koproduktion des Kleinen Fernsehspiels. Regisseurin Jasmila Zbanic erzählt von einer Flugbegleiterin und ihrem Freund, einem Fluglotsen, der wegen seiner Trinkerei den Job verliert und dann Arbeit in einer streng moslemischen, wahabitischen Gemeinde erhält, in die ihm seine Freundin nicht folgen will.

Im "Internationalen Programm" des Filmfests laufen drei Produktionen: "Le quattro volte" erzählt vom Leben und Sterben einer Dorfgemeinschaft im tiefsten Kalabrien. Mit dem Dokumentarfilm "Montréal Symphony - Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal" zeichnet Bettina Ehrhardt ein Jahr des klassischen Orchesters nach. Und mit "Tender Sun - das Frankenstein Projekt" hat der ungarische Regisseur Kornél Mundruczú eine Mischung aus Psychothriller, Casting-Show und Real-Porträt von Ungarns Schwächsten in Szene gesetzt.

Einer der Filmfest-Höhepunkte ist der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, "Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives" des thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul. Der Film in der Sektionsreihe "Fokus Fernost" beeindruckt mit Bildern von Geistern, Seelenwanderungen und der Einheit von Mensch und Natur. Unter der Sektion "Visones Latines" zeichnet der brasilianische Filmemacher Nicolas Entel in "Die Sünden meines Vaters" die Familiengeschichte des berühmt-berüchtigten Escorbar-Clans hautnah nach.

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