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ots.Audio: "Das Wunder von Berlin" - deutsche Geschichte zum Anfassen ZDF-Fernsehfilm am 27. Januar wagt einen Blick in die DDR im November 1989

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    Mainz (ots) -

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    Anmoderation: "Das tritt nach meiner Kenntnis - ist das sofort, unverzüglich..." Gestammelte Worte, die in die deutsche Geschichte eingingen. Als SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski am Abend des 9. November etwas voreilig die Nachricht über eine neue Reiseregelung für DDR-Bürger verkündete, ahnte noch niemand, dass das der Anfang vom Ende des geteilten Deutschlands sein würde. Der Startschuss für die deutsche Einheit darf getrost als historisches Wunder bezeichnet werden, ein Wunder, das am 27. Januar noch einmal sehr emotional auf den Bildschirm kommt. Der ZDF-Fernsehfilm "Das Wunder von Berlin" mit Veronica Ferres und Heino Ferch in den Hauptrollen schafft es, einerseits zu unterhalten und zu bewegen, zum anderen aber auch die Zeit der politischen Wende in der DDR authentisch zu erzählen. Hauptdarsteller Heino Ferch erinnert sich an "seinen" 9. November 1989:

    O-Ton Heino Ferch An dem Tag hatte ich frei und bin unterwegs gewesen und habe nur noch ein Gehupe und Gekreische gehört. Und ich führ rechts ran und hab im Radio gehört, dass gerade die mauer - das war der Moment, wo Schabowski sich versprochen hat in der Pressekonferenz. (0'23)

    "Das Wunder von Berlin" erzählt die wahre Geschichte des 18-jährigen Ostberliners Marco Kaiser, der im Sommer 1988 vom DDR-Punker zum überzeugten NVA-Soldaten wird. Heino Ferch spielt dessen Vater, einen linientreuen Stasioffizier, Veronica Ferres die Mutter, die sich in DDR-Bürgerrechtsbewegung engagiert. Anhand der Familie Kaiser wird das Schicksal der damaligen DDR-Bevölkerung aus verschiedensten Blickwinkeln erzählt und dem Zuschauer eindringlich nahe gebracht. Ein Film, der noch lange nachhallen wird, sagt Hans Janke, Hauptredaktionsleiter Fernsehspiel beim ZDF:

    O-Ton Hans Janke Es ist ein Film, mit dem man sich beschäftigen wird. Und wer diese zwei Stunden im ZDF nimmt, der wird nicht betrogen. Der kriegt Lebenszeit zurück, und das ist ganz schön. Der kann sich in unsere deutschen Angelegenheiten, die durch die Wiedervereinigung wirklich noch mal ganz andere geworden sind, noch mal vertiefen. (0'24)

    Der Film handelt nicht von den Heldengeschichten derer, die der DDR den Rücken gekehrt haben, sondern von den vielen, die bleiben mussten oder auch bleiben wollten. Ein Blick auf die DDR "von innen" kurz vor dem Ende ihrer Existenz. Für Veronica Ferres ist "Das Wunder von Berlin" deshalb wertvoller als manch trockene Geschichtsstunde...

    O-Ton Veronica Ferres Weil ich glaube, dass über die emotionale und fiktionale Ebene ein anderes Lernen für die Kinder und Jugendlichen ist. Weil sich etwas verwurzelt, es bleibt etwas hängen, als nur im Geschichtsbuch Zahlen und Fakten zu lernen und sich gar nicht so richtig was vorstellen zu können. Deshalb halte ich solche Filme wie "Das Wunder von Berlin" für ganz wichtig, um wirklich irgendwann zu sagen: Jetzt wachsen wir zusammen als ein Volk. Das sind wir nämlich noch lange nicht. (0'25)

    Anmoderation: "Das Wunder von Berlin" - ein Film über die Zeit kurz vor dem 9. November 1989 und den Mauerfall. Am 27. Januar zeigt das ZDF um 20:15 Uhr die bewegende Geschichte der Ostberliner Familie Kaiser, die das Ende der DDR und des SED-Regimes erlebt und auf unterschiedlichste Weise verarbeitet. Prädikat: Besonders sehenswert!

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