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31.10.2007 – 14:44

ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 3. November 2007, 17.05 Uhr, Länderspiegel
Samstag, 3. November 2007, 17.45 Uhr, Menschen - das Magazin
Samstag, 3. November 2007, 22.45 Uhr, das aktuelle

    Mainz (ots)

Samstag, 3. November 2007, 17.05 Uhr Länderspiegel mit Ralph Schumacher

    Hohe Kante immer höher - Die Deutschen sparen wieder Umzug nach Usedom - Senioren ziehen nach Mecklenburg-Vorpommern Wulff oder Jüttner - Vor der Landtagswahl in Niedersachsen Seiltanz im Eichenwald - Boom bei den Hochseilgärten Hammer der Woche - Bademeister für Saunatauchbecken?

    Samstag, 3. November 2007, 17.45 Uhr Menschen - das Magazin mit Bettina Eistel Wenn Erinnerungen nicht loslassen

    In über 100 Staaten der Welt wird gefoltert, so Amnesty International. Auch Nedim Baran hat Folter erlebt. 15 Jahre war der kurdische Intellektuelle in türkischen Gefängnissen. Heute hat er in Deutschland Asyl, lebt mit seiner Familie in Berlin. Geblieben sind traumatische Erinnerungen und psychische Probleme, wie bei den meisten Opfern von Folter. Im Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer findet Nedim Baran Hilfe, um die traumatischen Erlebnisse seiner Vergangenheit zu verarbeiten. Rund 6000 Menschen aus 60 Ländern wurden seit 1992 in diesem Therapiezentrum, das auch von der Aktion Mensch gefördert wurde, behandelt. Engagement für traumatisierte Menschen

    Fast sein ganzes Leben hat sich der 73-jährige Dr. Hans-Joachim Landzettel aus Darmstadt für benachteiligte Menschen engagiert. Als Kinderarzt behandelte er Asylbewerber, Roma und andere sozial benachteiligte Familien, ohne Honorar.

    Auch nachdem er vor fünf Jahren seine Praxis an seinen Sohn weitergegeben hat, kommt er selten zur Ruhe. Hilfe für verletzte Kinder aus Afghanistan sowie die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sind nur zwei von vielen ehrenamtlichen Aufgaben des engagierten Arztes. Anfang Oktober wurde ihm von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Arbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen aus aller Welt hat sein Leben bereichert.

    Gewinner der Aktion Mensch- Lotterie: ZDF-text 560 und im Internet unter: www.aktion-mensch.de

    Samstag, 3. November 2007, 22.45 Uhr das aktuelle sportstudio mit Michael Steinbrecher

    Gast u.a.: Schalte zu Lewis Hamilton nach Stuttgart

    Fußball-Bundesliga: Werder Bremen - Hansa Rostock Bayern München - Eintracht Frankfurt Leverkusen - Arminia Bielefeld 1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart Hamburger SV - Hertha BSC Hannover 96 - Borussia Dortmund Energie Cottbus - Schalke 04 (vom Freitag)

    Sonntag, 4. November 2007, 17.10 Uhr ZDF SPORTreportage mit Kristin Otto

    Fußball-Bundesliga: Nachberichte Fußball-Story Formel I: Mercedes-Jahresabschluss Eishockey: Iserlohn-Straubing Story: Rad - Tour de Faso

    Sonntag, 4. November 2007, 18.00 Uhr ML Mona Lisa mit Barbara Dickmann

    Am Limit - Wie Raser ausgebremst werden sollen Am Abgrund - Hilfe für Mütter, die ihre Kinder töten wollten Am Horizont - Wie die erste deutsche Kampfpilotin abhebt

    Sonntag, 4. November 2007, 0.20 Uhr nachtstudio mit Volker Panzer Ist Gott nur eine Wahnvorstellung?

    Gäste: Petra Bahr, Theologin, Kulturbeauftragte der EKD Manfred Lütz, Theologe, Psychotherapeut, Psychiater und Autor Michael Schmidt-Salomon, Philosoph, Vorstandssprecher Giordano-Bruno-Stiftung Henryk M. Broder, Journalist und Buchautor

    Seit Wochen steht ein Buch in den internationalen Bestsellerlisten, in dem ein Oxfordprofessor mit dem Glauben an ein höheres übernatürliches Wesen jedweder Art abrechnet. Der Mann ist Evolutionsbiologe, heißt Richard Dawkins und erregt mit seinem 575-Seiten Werk "Der Gotteswahn" seit Monaten die Gemüter. In einer Art atheistischem Manifest wettert er nicht nur scharfzüngig gegen religiöse Fundamentalisten, sondern hält Religion grundsätzlich für irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch. Sie lehre uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.

    Für Dawkins ist die Annahme, dass es einen Gott gibt, zwar durchaus eine interessante, aber letztlich doch eine falsche Hypothese. Mit naturwissenschaftlichen Mitteln lasse sich die Existenz eines lieben Gottes ganz einfach nicht beweisen. Ähnlich skeptisch sein Urteil über Religionen, denn betrachtet man die Kriege und das Elend auf dieser Welt, käme man schnell zu der Überlegung, dass eine Welt ohne Religionen und deren fundamentalistische Auswüchse in Gestalt von Hasspredigern, Gotteskriegern und frömmelnden Eiferern vielleicht viel friedvoller wäre. Ist Religion also ein Virus, dass mehr schadet, als heilt? Der logische Schluss daraus, so jedenfalls Dawkins: Null Toleranz für den Gotteszauber in einer aufgeklärten Welt. Wenn es um die Erklärung der Welt geht, findet man Wahrheit einzig und allein in der wissenschaftlichen Lehre von der Evolution.

    Mit Dawkins, so scheint es, ist ein Kulturkampf aus den USA nach Europa geschwappt, der den Nerv der Zeit trifft. Gerade in Deutschland treten immer mehr Menschen aus der Kirche aus, doch gleichzeitig nimmt das Interesse an religiösen Fragen spürbar zu. Besinnungsliteratur steht  hoch im Kurs. Jeder bastelt sich seine ganz persönliche Patchwork-Religion. Und selbst Deutschlands vorderster Denker Jürgen Habermas hat in seiner Auseinandersetzung mit Kardinal Joseph Ratzinger die "Ressource Religion" für den philosophischen Diskurs wiederentdeckt.

    Warum erfährt zum Beginn des 21. Jahrhunderts die Religion eine Renaissance? Stimmt die These von der destruktiven Natur der Religion? Wie sicher ist es, dass es Gott nicht gibt? Ist Religion nicht vielleicht doch mit der Evolution vereinbar? Und ist Gott nicht nur eine Wahnvorstellung?

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