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23.09.2007 – 10:00

ZDF

ZDF-Schwerpunkt zum Thema Afghanistan
"37°"-Reportage, "Johannes B. Kerner" und "Lange Nacht" mit Bettina Schausten und Dietmar Ossenberg

    Mainz (ots)

Anfang Oktober wird im Deutschen Bundestag über die Fortführung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr entschieden. Aus diesem Anlass setzt sich das ZDF am kommenden Dienstag, 25. September 2007, in verschiedenen Sendungen mit dem Thema Afghanistan auseinander. Die "37°"-Reportage "Ich habe überlebt" um 22.15 Uhr beschäftigt sich mit dem Schicksal zweier Soldaten, die verwundet aus Kabul zurückkehrten. Auch Johannes B. Kerner greift in seiner Sendung um 22.45 Uhr das Thema auf: Zu Gast ist der ehemalige Soldat Peter Hämmerle, der ein Selbstmordattentat in Afghanistan überlebte. Ab 0.20 Uhr präsentieren Bettina Schausten und Dietmar Ossenberg eine 90-minütige "Lange Nacht: Albtraum Afghanistan" mit Reportagen und Gesprächsrunden im Studio.

    Der "37°"-Film "Ich habe überlebt" von Ulrike Baur porträtiert die beiden Freunde Tino K. und Stefan D. aus Murnau in Oberbayern, die im November 2005 bei einem Selbstmordanschlag in Kabul schwer verletzt wurden. Die Soldaten waren als Begleitschutz eines Offiziers in eine Falle geraten: Die drei hatten nach einem fin¬gierten Unfall auf einer Ausfallstraße im Osten Kabuls ihren gepan¬zerten Jeep verlassen, als zwei Meter vor ihnen 12 Kilogramm Sprengstoff explodierten. Der Offizier starb bei dem Anschlag. Stefan D. verlor beide Beine und sitzt heute im Rollstuhl. Tino K. wurde ein Unterschenkel abgenommen, mit Hilfe einer Prothese führt der gebürtige Chemnitzer, der seit Jahren in Oberbayern lebt, wieder ein nahezu normales Leben. Beide waren sportliche junge Männer und gerne Soldaten. Der "37°"-Film handelt davon, wie sie mit dem traumatischen Erlebnis und der körperlichen Beeinträchtigung umgehen und mit der Tatsache, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

    "Einsatz ohne Ende?" fragen Bettina Schausten und Dietmar Ossenberg in der "Langen Nacht" ab 0.20 Uhr. Reportagen schildern die Situation in Afghanistan, liefern Hintergründe über die so genannte "Irakisierung" des Landes und zeigen die Arbeit und die Schwierigkeiten der Bundeswehr vor Ort. Die Moderatoren diskutieren mit Politikern, deutschen Helfern und afghanischen Experten über die Lage im Land und die Frage, welche Forderungen daraus für die Bundeswehreinsätze gezogen werden können. Wie sinnvoll ist der Einsatz der rund 3000 deutschen Soldaten in den verschiedenen Missionen? Muss Deutschland weiter am Hindukusch verteidigt werden? Droht Afghanistan zurück in die Hände der Taliban zu fallen? Zu Gast im Studio: Peter Struck (SPD-Fraktionsvorsitzender), Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen), die Botschafterin der islamischen Republik Afghanistans, Maliha Zulfacar, Dr. Reinhard Eroes von der Kinderhilfe Afghanistan, Charles Mallory  vom Aspen Institute Berlin, der ZDF-Korrespondent Ulrich Tilgner und der Militärdekan Stefan Scheifele.

    Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon 06131-706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/ichhabeueberlebt und http://bilderdienst.zdf.de/presse/langenachtafghanistan

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