PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von c't mehr verpassen.

16.12.2005 – 17:28

c't

Ergebnisse des c't-Suchmaschinenwettbewerbs
Hommingberger Gepardenforelle schwimmt ins Ziel

Hannover (ots)

Google listet mehr Treffer für den Begriff
"Hommingberger Gepardenforelle" auf als für "Forelle". Und das alles 
nur, weil die Redaktion des Computermagazins c't diesen Kunstbegriff 
erfunden und im April dieses Jahres einen Suchmaschinenwettbewerb ins
Leben gerufen hat, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen.
Ziel des Wettstreits war es, Webseiten zu bauen, die bei der 
Abfrage Hommingberger Gepardenforelle" eine Spitzenposition in den 
Trefferlisten der Suchmaschinen erlangen. Wie viele Sites sich 
beteiligt haben, lässt sich nicht sagen - es gab keine 
Anmeldeprozedur. Es müssen aber Hunderte gewesen sein: Fast 200 
Internet-Domains mit dem Namensbestandteil Gepardenforelle wurden 
seit April
angemeldet.
Ein guter Domain-Name ist aber nicht der einzige Schlüssel zum 
Erfolg. Wichtig für eine Position bei allen großen Suchmaschinen sind
Links: Verweise von vielen anderen, möglichst prominenten Sites. So 
investierten einige Webmaster bares Geld für eine gute Position. Mit 
Anzeigen in Googles Werbeprogramm AdWords warben sie für Links auf 
ihre Homepage.
Mit viel Fantasie und Witz hat ein Auszubildender einer Webagentur
den sechsten Platz belegt. Auf seinem Weblog veranstaltete er 
Poetry-Slam-Wettbewerbe, bei dem es darum ging, 
Gepardenforellen-Gedichte zu reimen. Damit hat er immer wieder neue 
Inhalte generiert - eine weitere wichtige Voraussetzung für eine gute
Position.
Die Teilnehmer eines Seminars an der Uni Kassel sind mit einem 
automatisch generierten pseudowissenschaftlichen Text auf ihrer Seite
unter die Top Ten bei Google und Yahoo gekommen - der Beleg, dass man
nach wie vor eine Seite mit für den Surfer völlig unbrauchbaren 
Inhalten gut platzieren kann.
Yahoo und Google legten ähnliche Kriterien für das Ranking an und 
präsentierten aus Nutzersicht gute Ergebnisse (sofern das bei einem 
virtuellen Wesen wie der Hommingberger Gepardenforelle überhaupt 
möglich ist), etwa den Wikipedia-Beitrag zum Wettbewerb. Die 
Ergebnisse von MSN kann man dagegen nur als Katastrophe bezeichnen. 
Gleich mehrere Webseiten sind dort mit altbekannten Spamming-Tricks 
in den Top Ten gelandet.
Unter www.heise.de/newsticker/meldung/67419 sowie in der kommenden
c't-Ausgabe 1/05, die ab dem 27. Dezember im Handel ist, finden sich 
weitere Infos. (jo)
Aktuelle Meldungen aus der Heise Medien Gruppe finden Sie unter 
http://www.heise-medien.de/presseinfo
Unter http://www.heise-medien.de/presseabo können Sie sich für den
Mail-Service anmelden. Dann erhalten Sie automatisch jede neue 
Pressemitteilung aus der Heise Medien Gruppe per E-Mail.
Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Anja Reupke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon	+49 [0] 511 5352-561
Telefax +49 [0] 511 5352-563
anja.reupke@heise-medien.de

Original-Content von: c't, übermittelt durch news aktuell