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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Termindienst | BUND-Pressepaket zum Jahrestag der Ahrtal-Flut ++

Termindienst

30. Juni 2026

BUND-Pressestelle

Tel.: 030 - 27586 - 109

presse@bund.net

BUND-Pressepaket zum Jahrestag der Ahrtalflut

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg*innen,

vor dem fünften Jahrestag der Ahrtalflut am 14. Juli, bietet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein Pressepaket zum Thema Hochwasser an. Eine neue BUND-Recherche zeigt, dass viele Bundesländer und Städte immer noch zu wenig in wirksame Maßnahmen beim Hochwasserschutz investieren. Dabei besteht Handlungsbedarf: Wetterextreme wie Starkregen werden in der Klimakrise eher zunehmen.

In Deutschland verschwinden immer mehr Überschwemmungsflächen, alleine in Nordrhein-Westfalen haben die Flüsse heute 39 Prozent, in Rheinland-Pfalz 24 Prozent und in Bayern 46 Prozent weniger Platz zum Ausufern. Bei lange anhaltendem oder Starkregen kann das gefährlich werden. Flüsse treten über ihre Ufer und das Wasser zerstört Häuser, Landwirtschaft oder Industrieanlagen.

Anstatt den Flüssen mehr Raum zu geben, wird in Deutschland Hochwasserschutz meist technisch gelöst: durch höhere Deiche oder mehr Polder. Diese Maßnahmen sind aber wesentlich teuer als beispielsweise Deichrückverlegungen und haben einen entscheidenden Klima-Nachteil: Das Wasser wird nicht in der Fläche gespeichert. Damit verlieren wir Wasser in immer heißeren und trockeneren Sommern.

Zum Thema Hochwasser bietet der BUND vor dem Jahrestag der Ahrtal-Katastrophe diese Inhalte an:

Terminvorschau und Planungshinweise für Redaktionen:

  • Montag, 7. Juli: Pressemitteilung und Veröffentlichung der BUND-Recherche "Fünf Jahre nach der Ahrtalflut: So steht es um Deutschlands Hochwasserschutz – BUND-Recherche zu Schutz und Vorsorge vor Wetterextremen"; Dazu erhalten Sie Länderblätter mit Grafiken zum Verlust von Überschwemmungsflächen in jedem Bundesland und den Ausgaben für Hochwasserschutz auf Länderebene.
  • Infografiken zur Entstehung von Hochwasser und dem Einfluss von dichter Bebauung in Ufernähe auf www.bund.net frei verfügbar unter Nennung der Quelle "BUND".
  • Donnerstag, 9. Juli: Pressemitteilung und Veröffentlichung einer repräsentativen Umfrage dazu, wie gut sich die Bevölkerung vor Hochwasser geschützt fühlt

In den Pressemitteilungen bieten wir Ihnen umfangreiches Grafik-Material. Wenn Sie vorab Informationen benötigen oder Interviews vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte an die BUND-Pressestelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre BUND-Pressestelle

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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