FMI Fachverband Mineralwolleindustrie
Start der Heizsaison: Warum eine gute Dämmung jetzt den Unterschied macht
Start der Heizsaison: Warum eine gute Dämmung jetzt den Unterschied macht
Eine energieeffiziente Gebäudehülle hält Wärme länger im Haus – unabhängig davon, womit geheizt wird
Berlin, 01.09.2026. Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Heizungen wieder anlaufen, rücken auch die Energiekosten stärker in den Fokus. Wie sich Energiepreise und Versorgungslage in den kommenden Monaten entwickeln, können Verbraucher kaum beeinflussen. Hauseigentümer können jedoch an einem anderen Punkt ansetzen: beim Heizbedarf ihres Hauses. Eine gut gedämmte Gebäudehülle trägt dazu bei, dass weniger Energie benötigt wird, um das Haus in der kalten Jahreszeit angenehm warm zu halten.
Wo energetische Schwachstellen liegen können
Wärme kann über verschiedene Bauteile der Gebäudehülle nach außen gelangen. Eine Dämmung bremst diesen Wärmetransport und trägt so dazu bei, den Energiebedarf des Hauses zu reduzieren. Vor allem bei älteren Häusern lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf mögliche energetische Schwachstellen. Diese können sich etwa am Dach oder an der obersten Geschossdecke, an den Außenwänden sowie an der Decke über einem unbeheizten Keller befinden.
„Entscheidend ist nicht nur, wie effizient eine Heizung arbeitet, sondern auch, wie gut die Gebäudehülle Wärmeverluste begrenzt“, erklärt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. „Eine wirksame Dämmung senkt den Heizenergiebedarf – unabhängig davon, ob das Haus mit einer Gasheizung, einer Wärmepumpe oder über Fernwärme versorgt wird.“
Für zahlreiche Dämmanwendungen am Gebäude eignet sich Mineralwolle – also Glas- oder Steinwolle. Der nichtbrennbare Dämmstoff wird neben der Wärmedämmung auch für den Schall- und Brandschutz eingesetzt. Einzelne Arbeiten lassen sich je nach baulicher Situation und handwerklicher Erfahrung mit überschaubarem Aufwand in Eigenleistung durchführen. Dazu zählen unter anderem die Dämmung der obersten Geschossdecke, eine Zwischensparrendämmung oder die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen im unbeheizten Keller.
Angenehmer wohnen – nicht nur im Winter
Eine fachgerechte Dämmung erhöht auch den Wohnkomfort. Gedämmte Außenbauteile weisen auf der Raumseite im Winter höhere Oberflächentemperaturen auf. Dadurch fühlen sich beispielsweise die Innenflächen von Außenwänden weniger kalt an und Räume werden als behaglicher empfunden. Im Sommer bremst die Dämmung den Wärmeeintrag über die Gebäudehülle, sodass sich Innenräume weniger schnell aufheizen. Mineralwolle kann zudem Geräusche aus Nachbarräumen oder von außen dämpfen und so für mehr Ruhe im Zuhause sorgen.
Der Beginn der Heizsaison ist ein guter Anlass, energetische Schwachstellen am eigenen Haus prüfen zu lassen. Eine Energieberatung hilft dabei, den Zustand des Gebäudes einzuordnen, geeignete Maßnahmen zu identifizieren und mögliche Förderangebote frühzeitig zu berücksichtigen. Wer Fördermittel nutzen möchte, sollte sich vor Beginn der Arbeiten über die jeweiligen Voraussetzungen informieren.
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