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07.03.2007 – 15:31

BR Bayerischer Rundfunk

Klima-Expertenrunde auf Bayern 1

München (ots)

"Freie Vereinbarungen mit der Automobilwirtschaft
genügen nicht, es bedarf fester, klarer Vorgaben", sagte der 
bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber heute (7. März) beim 
Bayern 1-Klimagipfel in einer Runde aus Politikern, 
Wirtschaftsfachleuten und Klima-Experten. "Wir müssen in der 
Klimapolitik einen Zahn zulegen". Erwin Huber hält EU-weite Grenzwert
für den Schadstoff-Ausstoß von Autos für unverzichtbar. Die deutschen
Autobauer sollten nach Meinung des Ministers den Ehrgeiz haben, an 
der Spitze zu stehen, wenn es um das klimafreundliche Auto geht.
Auch der Kieler Klimaforscher Professor Dr. Mojib Latif forderte 
von Deutschland eine Vorreiterrolle: "Alle müssen mitmachen, vor 
allem die Chinesen und Amerikaner, und wir müssen ihnen zeigen, wie 
es geht! Bei den Autos wünsche ich mir mehr verbrauchsärmere 
Fahrzeuge."
Der frühere UN-Umweltbauftragte Klaus Töpfer sprach sich für eine 
globale Strategie gegen die unheilvollen Folgen des Klimawandels aus.
"Wir sollten uns davor hüten", sagte Töpfer im Interview mit Bayern 
1-Moderator Thomas Giebelhausen, "Einzelmaßnahmen immer wieder zu 
diskutieren, sondern wir müssen diese in ein Gesamtkonzept 
einbinden."
Dr. Klaus Scheurer, bei BMW zuständig für Umwelt und Verkehr, 
favorisierte die Nutzung der Wasserstofftechnologie für den Einsatz 
in den Autos der Zukunft. Eine Serienreife vor dem Jahr 2020 hält er 
aber für unrealistisch.
www.bayern1.de

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