BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Freitag, 7. April 2006, 23.35 Uhr
Unter 4 Augen
Bayern 3-Telefonschreck Karl Auer alias Markus Walsch im Gespräch mit Moderatorin Michaela Haas

    München (ots) - Für ihn ist jeden Tag der 1. April. Es ist sein Job, seine Mitmenschen nach Strich und Faden zu veräppeln: Karl Auer ist der Telefonschreck von Bayern 3. So telefoniert er schon mal mit einem Mitarbeiter im Baumarkt, um nachzufragen, wie er am besten seinen Rasen sprengen könne - Sprengstoff hätte er schon besorgt. Bei einer Hebamme fragte Karl Auer einmal nach, was man denn bei Schneewehen tun könne. Oder er ruft nachts bei einer Jet-Tankstelle an, um seinen Jumbo-Jet aufzuladen - der Sprit sei ihm ausgegangen. Selbst sein Name ist ein Scherz. Karl Auer heißt eigentlich Markus Walsch und ist gelernter Journalist, sein Name entstand aus seinem Programm: Kal-auer. Die gelungensten Streiche gibt's mittlerweile auf CD und sein Bühnenprogramm "Happy Hour" ebenfalls.

    Schon in der Schule wusste Markus Walsch, dass er Journalist werden wollte. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaft und Journalismus. Schon bald arbeitete er für den Hörfunk - zunächst als Wirtschaftsredakteur, da er wirtschaftliche Themen auch für den Normalverbraucher verständlich und unterhaltsam zu präsentieren wusste. Beim Bayerischen Rundfunk war er schließlich für die Themen Wirtschaft und Comedy zuständig, bis die Comedy schließlich Schwerpunkt wurde - und er als Karl Auer zur Kultfigur in Bayern 3.

    Die Telefon-Streiche - mittlerweile sind es über 800 - nimmt er daheim in seinem Studio auf; Ideenmangel braucht er nicht zu fürchten: Zum einen fällt es ihm nicht schwer, andere Menschen spontan auf den Arm zu nehmen, zum anderen schicken ihm seine Fans mittlerweile Ideen zu, aus denen er nur noch die besten herauspicken muss. Ärger droht ihm selten, die meisten "Opfer" reagieren mit Humor. Und wenn jemand tatsächlich böse wird, sendet er das Telefongespräch erst gar nicht.

    Andere Menschen zum Narren zu halten, ist seine Passion. Aber seine Wurzeln, den Journalismus, hat Markus Walsch nicht aus den Augen verloren. So ist er als "WAHNSINNs"-Reporter im BR-Magazin "Zeitspiegel" unterwegs und setzt sich für "den kleinen Mann" bei Behördenwillkür ein oder beim täglichen Kampf gegen große Firmen, von denen er sich ungerecht behandelt fühlt. Keine Frage: Markus Walsch ist mit Leib und Seele Journalist und Comedian - getreu seines Lebensmottos: "Tu, was du willst"...

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