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Weltglückstag am 20. März: Deutsche glücklicher als im Vorjahr

Hamburg (ots)

Anlässlich des Weltglückstags veröffentlicht Ipsos den Ipsos Happiness Report 2026. Seit 15 Jahren untersucht das Markt- und Sozialforschungsinstitut das Glücksempfinden weltweit und hat dafür in diesem Jahr mehr als 23.000 Personen in 29 Ländern befragt. In Deutschland bezeichnen sich aktuell 72 Prozent der Befragten als glücklich - ein Plus von 8 Prozentpunkten gegenüber 2025. Dennoch liegen die Werte unter dem Niveau von vor 15 Jahren, als der erste Ipsos Happiness Report erschien. Den Tiefstwert markierte das Jahr 2025 mit 64 Prozent, den Höchstwert das Jahr 2019 mit 78 Prozent.

Weltweit bezeichnen sich aktuell 74 Prozent der Befragten als glücklich. Im Vergleich zu 2011 ist das Glücksniveau jedoch niedriger: In 15 der 20 Länder, die bereits damals untersucht wurden, ist der Anteil der Glücklichen heute geringer.

  • Nur in Spanien, Argentinien, Ungarn, Mexiko und Brasilien ist der Anteil der Glücklichen seit 2011 gestiegen. Das stärkste Minus verzeichnet die Türkei (-30 pp).
  • Im Jahr 2026 verzeichnen Indonesien (86 %), die Niederlande (84 %) und Mexiko (83 %) die höchsten Anteile glücklicher Menschen. Die niedrigsten Werte weisen Ungarn (54 %), Südkorea (57 %) und die Türkei (59 %) auf.

Je älter und reicher, desto glücklicher - ein globaler Blick

Weltweit unterscheidet sich das Glücksempfinden je nach Alter und Einkommenslage:

  • Im globalen Durchschnitt der 29 untersuchten Länder sinkt der Anteil der Glücklichen mit zunehmendem Alter und erreicht in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen mit 72 Prozent seinen Tiefpunkt. Danach steigt er wieder an: Bei den über 70-Jährigen bezeichnen sich 82 Prozent als glücklich - der höchste Wert aller Altersgruppen.
  • Auch nach Haushaltseinkommen zeigen sich Unterschiede im Glücksempfinden: In Haushalten mit niedrigem Einkommen bezeichnen sich weltweit 67 Prozent der Befragten als glücklich, in Haushalten mit mittlerem Einkommen sind es 76 Prozent und in Haushalten mit hohem Einkommen 79 Prozent.

Geld oder Liebe: Die größten Treiber und Bremser des Glücks

In Deutschland werden das Gefühl, wertgeschätzt oder geliebt zu werden (40 %), Familie und Kinder (35 %) sowie körperliche Gesundheit und Wohlbefinden (27 %) als die wichtigsten Glücksfaktoren angesehen. Als stärkste Auslöser für Unglück nennen die Deutschen vor allem die eigene finanzielle Situation (57 %) sowie die psychische (33 %) und die körperliche Gesundheit (32 %).

  • Weltweit gilt ebenfalls die eigene finanzielle Situation als wichtigster Unglückstreiber (57 %). Eine Ausnahme bilden die Niederlande: Dort steht die psychische Gesundheit an erster Stelle, die Finanzen an zweiter.

Für 20 Prozent der Bundesbürger ist die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland ein Grund für Unzufriedenheit. Zugleich wird sie - wie in den meisten anderen befragten Ländern auch - besser bewertet als im Vorjahr. 32 Prozent stufen die wirtschaftliche Situation in Deutschland aktuell als gut ein, sechs Prozentpunkte mehr als 2025.

Dr. Robert Grimm, Leiter der Politikforschung bei Ipsos in Deutschland, leitet aus den Daten zwei zentrale Erkenntnisse ab:

"Erstens blicken die Menschen in Deutschland trotz zahlreicher Hiobsbotschaften zu Umsatzrückgängen, Stellenabbau und Werksschließungen etwas optimistischer auf die konjunkturelle Lage als noch vor zwölf Monaten. Die jüngste Ipsos-Umfrage zum Weltglückstag deutet auf eine verhaltene Aufbruchsstimmung in der Bevölkerung hin. Das dürfte die Politik freuen. Zugleich bleibt zu hoffen, dass dieser zarte Keim nicht durch neue geopolitische Krisen erstickt wird.

Zweitens ist Wertschätzung ein zentraler Treiber für das Glücksempfinden der Menschen. Es mag wie ein kitschiger Appell klingen, ist im Alltag aber wirksam: Ein kleines 'Danke' hier und da kann spürbar dazu beitragen, wie wir uns fühlen, und so manche Pflicht leichter machen."

Methode

Dies sind die Ergebnisse des Ipsos Happiness Report 2026. Für die Online-Umfrage wurden zwischen dem 24. Dezember 2025 und dem 9. Januar 2026 insgesamt 23.268 Personen in 29 Ländern auf der Online-Plattform Global Advisor befragt. In Deutschland waren die Befragten zwischen 16 und 74 Jahre alt, die Stichprobe umfasste rund 1.000 Personen.

Zu den 29 befragten Ländern gehören neben Deutschland: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Peru, Polen, Schweden, Singapur, Spanien, Südafrika, Südkorea, Thailand, Türkei, Ungarn, USA.

In 16 der 29 befragten Länder ist die Internetdurchdringung ausreichend hoch, um die Stichproben als repräsentativ für die Gesamtbevölkerung der untersuchten Altersgruppen anzusehen - darunter auch Deutschland. Die Daten wurden so gewichtet, dass die Stichprobenzusammensetzung jedes Landes das demografische Profil der erwachsenen Bevölkerung gemäß der amtlichen Statistik bestmöglich widerspiegelt.

Weiterführende Informationen zur Methodik sind im globalen Studienbericht zu finden.

Über Ipsos

Ipsos ist eines der größten Markt- und Sozialforschungsunternehmen der Welt mit etwa 20.000 Mitarbeitenden und starker Präsenz in 90 Ländern. 1975 in Paris gegründet, wird die Ipsos-Gruppe bis heute von Forscher:innen geführt. In Deutschland ist Ipsos mit über 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten präsent: Hamburg, Nürnberg, München, Frankfurt und Berlin.

Die Expert:innen in Forschung und Analyse verfügen über das breite Know-how von Multi-Spezialist:innen, das tiefe Insights in Handlungen, Meinungen und Motivationen erlaubt und so ein wahres Verständnis von Gesellschaft, Märkten und Menschen vermittelt. Ipsos hat die große Bandbreite von Lösungsansätzen in 12 Forschungsbereichen zusammengefasst und unterstützt damit über 5.000 Kunden weltweit.

Ipsos SA ist seit 1999 an der Euronext in Paris notiert. Das Unternehmen ist Teil des SBF 120 und des Mid-60 Index und hat Anspruch auf den Deferred Settlement Service (SRD). ISIN code FR0000073298, Reuters ISOS.PA, Bloomberg IPS.

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Pressekontakt:

Ipsos Pressestelle
Rouven Freudenthal
rouven.freudenthal@ipsos.com
Mobil: +49 151 7420 2330

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