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17.11.2005 – 07:30

Roche Pharma AG

Neue Behandlungsstrategie für Patienten mit Rheumatoider Arthritis

San Diego, USA (ots)

Auf dem Kongress des American College of
Rheumatology (ACR) in San Diego wurde aktuell eine Studie
präsentiert, deren Ergebnisse den 550.000 Patienten mit Rheumatoider
Arthritis in Deutschland eine neue Perspektive eröffnet: Wird
zusätzlich zu dem Basistherapeutikum Methotrexat der monoklonale
Antikörper Rituximab (MabThera (R)) verabreicht, werden die Symptome
deutlich stärker reduziert als durch die Gabe von Methotrexat allein.
An der plazebokontrollierten Phase III-Studie nahmen 520 schwer
vorbehandelte Patienten teil, die zuvor auf mindestens eine
Behandlung mit herkömmlichen Biologika, den TNF-alpha-Hemmern,
überhaupt nicht oder nur unzureichend angesprochen hatten. In dem
sechsmonatigen Beobachtungszeitraum wurde der Anteil der Patienten,
bei denen die Symptome um 20 Prozent verbessert wurden, durch die
zusätzliche Verabreichung des Antikörpers von 18 Prozent auf
51 Prozent erhöht. Der Anteil der Patienten, bei denen eine
50 prozentige Verbesserung der Symptomatik erreicht wurde, konnte im
Vergleich zur Kontrollgruppe sogar verfünffacht werden. Auch bei der
70 prozentigen Symptomverbesserung erwies sich die Therapie mit
Rituximab um den Faktor zwölf überlegen.
Die Studie mit dem Namen REFLEX verdeutlicht einen weiteren
Vorteil der Antikörpertherapie mit Rituximab: Mit nur zwei Infusionen
innerhalb von 14 Tagen konnte ein über Monate anhaltender
Behandlungserfolg dokumentiert werden. Diese langen
Therapieintervalle stellen für Arzt und Patient eine
individualisierte und patientenorientierte Behandlungsoption dar.
Patienten mit Rheumatoider Arthritis, der häufigsten Form unter
den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, leiden nicht nur unter
starken Schmerzen. Oft sind Einschränkungen der Beweglichkeit und
damit auch der Lebensqualität bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes
die Folgen. Alltägliche Dinge in Haushalt, Freizeit und sozialem
Umfeld sind kaum noch zu bewältigen. Hinzu kommen häufig
Begleiterkrankungen und eine eingeschränkte Lebenserwartung. Mit
diesen Problemen kämpfen deutschlandweit rund 550.000 Menschen -
bisher mit wenig Hoffnung.
Rituximab bietet diesen Patienten einen einzigartigen neuen
Behandlungsansatz. Das Medikament richtet sich selektiv gegen
B-Zellen, die nach neuen Forschungserkenntnissen eine zentrale Rolle
bei der Entzündungskaskade und der Enstehung der Rheumatoiden
Arthritis spielen. Der Wirkstoff trägt so auf völlig andere Weise zur
Reduktion der schmerzenden und geschwollenen arthritischen Gelenke
bei.
Ansprechpartner:
Dr. H.-U. Jelitto
Hoffmann-La Roche AG
Emil-Barell-Straße 1
79639 Grenzach-Wyhlen
Tel.: 0 76 24/14 24 00
Fax:  0 76 24/14 33 66 
www.roche.de
Journalistenservice:
Dr. Nicole Föllmer
medical relations GmbH
Hans-Böckler-Straße 46
40764 Langenfeld
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E-Mail: nicole.foellmer@medical-relations.de

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