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Einbruchdiebstahl: Thüringer und Rheinland-Pfälzer sollten Hausrat versichern

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München (ots) - 51 Prozent mehr Einbrüche in Thüringen als im Vorjahr, Hausrat trotzdem unterdurchschnittlich oft versichert / Hamburg: mehr Einbrüche 2015, überdurchschnittlich oft abgesichert / Großstädte: 24 Prozent mehr Einbrüche in Düsseldorf, aber 23 Prozent seltener versichert als 2014

Verbraucher aus Thüringen und Rheinland-Pfalz sollten ihren Hausrat besser absichern: Dort ist die Anzahl der Einbruchdiebstähle zwischen 2014 und 2015 um 51 Prozent bzw. 22 Prozent und damit am stärksten gestiegen. In beiden Bundesländern schließen Verbraucher jedoch unterdurchschnittlich häufig Hausratversicherungen ab - 2015 sogar noch seltener als 2014.

Auch in Hamburg sind die Wohnungseinbrüche von 2014 auf 2015 um 19 Prozent gestiegen. Bewohner der Hansestadt sichern ihren Hausrat jedoch überdurchschnittlich häufig ab - Tendenz steigend. Der Großstadtvergleich zeigt, dass Verbraucher Änderungen des Risikos nicht immer richtig einschätzen: Obwohl Einbrüche in Düsseldorf 2015 um 24 Prozent zunahmen, schlossen Verbraucher 23 Prozent seltener eine Hausratversicherung ab als 2014.*)

Die Versicherungsbeiträge sind 2015 in elf der 15 größten deutschen Städte gestiegen, am stärksten in Duisburg (plus elf Prozent). "Die Beiträge für Hausratversicherungen könnten im Zuge der bundesweit erhöhten Einbruchszahlen sogar noch weiter steigen", sagt Benjamin Brook, Verantwortlicher für den Bereich Hausratversicherung beim Vergleichsportal CHECK24.de. "Ob und wie sich Einbrüche auf den Gesamtbeitrag auswirken, ist je nach Versicherungsunternehmen unterschiedlich."

Thüringen und Rheinland-Pfalz: mehr Wohnungseinbrüche, weniger Hausratversicherungen

In Thüringen und Rheinland-Pfalz wurden 2015 rund 51 Prozent bzw. 22 Prozent mehr Wohnungseinbrüche registriert als 2014. In beiden Bundesländern sichern Verbraucher ihren Hausrat relativ zur Einwohnerzahl nur unterdurchschnittlich ab. 2015 schlossen Rheinland-Pfälzer sogar drei Prozent seltener eine Hausratversicherung ab als 2014, Thüringer zu einem Prozent weniger.

Auch in Hamburg nahm die Zahl der Einbrüche 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent zu. Verbraucher aus der Hansestadt versichern ihren Hausrat jedoch überdurchschnittlich häufig - 2015 sogar ein Prozent öfter als 2014.

In den Stadtstaaten sowie Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und dem Saarland wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2015 die meisten "Wohnungseinbruchdiebstähle" registriert. CHECK24-Kunden aus diesen Bundesländern haben ihren Hausrat relativ zur Einwohnerzahl überdurchschnittlich häufig versichert. Einzige Ausnahme ist - wie bereits 2014 - das Saarland.

Großstädte: mehr Einbrüche in Düsseldorf, Verbraucher sichern Hausrat seltener ab als 2014

Im Großstadtvergleich ist die Zahl der Einbrüche in Duisburg (+43 Prozent) und Düsseldorf (+24 Prozent) am stärksten gestiegen. 2015 versicherten z. B. Düsseldorfer ihren Hausrat aber 23 Prozent seltener als noch 2014.

In den 15 größten deutschen Städten haben Verbraucher ihren Hausrat sowohl 2014 als auch 2015 überdurchschnittlich häufig versichert. Einzige Ausnahme ist Stuttgart: Dort sind Verbraucher nicht nur unterdurchschnittlich affin für den Abschluss einer Hausratversicherung, relativ zur Einwohnerzahl ist die Anzahl der Abschlüsse 2015 gegenüber 2014 sogar noch um acht Prozent gesunken. Allerdings wurden in der baden-württembergischen Metropole 2015 auch 30 Prozent weniger Einbrüche registriert als 2014.

Hausratversicherung bis zu elf Prozent teurer als 2014, Beiträge könnten weiter steigen

Die durchschnittlichen Beiträge für eine Hausratversicherung über CHECK24.de sind von 2014 auf 2015 im Schnitt aller Bundesländer um ein Prozent gestiegen. In Sachsen kostet die Hausratversicherung 2015 sogar acht Prozent mehr als 2014. In den 15 größten deutschen Städten sind die Preise für eine Hausratversicherung in Duisburg mit elf Prozent am stärksten gestiegen.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Hausratversicherungen im kommenden Jahr noch teurer werden: Da die Einbrüche zwischen 2014 und 2015 um bis zu 51 Prozent (Thüringen) zugenommen haben, ist es möglich, dass die Versicherer das erhöhte Risiko sukzessive einpreisen werden. Wohnungseinbruchdiebstähle sind jedoch nur ein Bestandteil der Hausratpolice, der Gesamtbeitrag wird auch von anderen Risikofaktoren bestimmt, wie z. B. Blitzschlag oder Feuerschäden.

*)Daten zu Wohnungseinbruchdiebstählen aus der PKS Bundeskriminalamt 2015; weitere Infos zur Methodik sowie Ergebnis-tabellen unter http://ots.de/MjmpD

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