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Deutsche Meisterschaften: DLRG Wettkampfsaison startet mit rund 450 Athleten in Düsseldorf

Deutsche Meisterschaften: DLRG Wettkampfsaison startet mit rund 450 Athleten in Düsseldorf
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5. Deutsche Einzelstrecken-Meisterschaften:

DLRG Wettkampfsaison startet mit rund 450 Athleten in Düsseldorf

  • Offene Meisterschaften mit 70 Sportlern aus sechs Nationen
  • 120 Athleten aus Nordrhein-Westfalen am Start
  • Erstmals Starts in drei Altersklassen

Bad Nenndorf/Düsseldorf. Vom 12. bis 14. April begehen die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit den 5. Internationalen Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften (DEM) in Düsseldorf den diesjährigen Saisonauftakt im Rettungssport. Rund 450 Athleten treten im ansässigen Rheinbad (Europaplatz 1, 40474 Düsseldorf) zum Wettstreit an, um die schnellsten Rettungsschwimmer Deutschlands in sechs Einzel- und fünf Mannschaftsdisziplinen zu ermitteln. „In diesem Jahr veranstalten wir die Meisterschaften erstmals über drei Tage und mit so vielen Sportlerinnen und Sportlern wie noch nie. Das unterstreicht die Bedeutung des Rettungssports für die Nachwuchsförderung in unserem ehrenamtlichen Verband mit seinen lebensrettenden Aufgaben“, sagte die Präsidentin der DLRG, Ute Vogt.

Im Schwimmbecken messen sich die DLRG Rettungsschwimmer nicht nur untereinander, sondern treffen auch auf Konkurrenz aus dem europäischen Ausland. Mit Belgien, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande und der Schweiz nehmen dieses Jahr Sportler aus sechs weiteren Nationen teil. Bei den Männern kommt es hier zu einem Wiedersehen zwischen den amtierenden Weltmeistern Francesco Ippolito aus Italien und Tim Brang (DLRG Schloß Holte-Stukenbrock) aus Köln. Bei den Frauen startet eine weitere deutsche Weltmeisterin im Einzel: die im westfälischen Warendorf trainierende Sportsoldatin Undine Lauerwald (DLRG Halle-Saalekreis). Die 21-Jährige bewies bereits bei der letzten DEM ihre Schnelligkeit und sicherte sich drei der sechs möglichen Einzelsiege. Ihre drei Jahre jüngere Vereinskollegin Lena Oppermann aus Eisenach stellte in der letzten Saison gleich mehrere Junioren-Europa- und Weltrekorde auf und katapultierte sich damit unter die Besten der DLRG Rettungsschwimmer.

Knapp 70 internationale Rettungssportler vertreten

Noch nie gab es so viele internationale Teilnehmer wie in diesem Jahr: 67 Sportler kommen aus dem europäischen Ausland, davon mit 24 Teilnehmern die meisten aus den Niederlanden, gefolgt von 22 aus der Schweiz. Von den vertretenen DLRG Rettungsschwimmern kommen mit 120 die meisten Athleten aus Nordrhein-Westfalen. Ausrichter der Meisterschaften ist der DLRG Bezirk Düsseldorf.

Erstmals treten die Rettungsschwimmer bei der DEM in drei Altersklassen an. In der U17, U19 und der offenen Altersklasse schwimmen die Athleten in sechs Einzeldisziplinen. Zudem stehen in der offenen Altersklasse fünf Teamdisziplinen auf dem Programm. Im Wasser beweisen die Rettungssportler nicht nur ihre Schnelligkeit, sondern auch den sicheren Umgang mit Rettungspuppe, Gurtretter und Flossen.

Wer qualifiziert sich für die World Games?

Die Vorläufe starten an allen drei Wettkampftagen jeweils um 8:30 Uhr. Die Finals beginnen am Freitag (12. April) und Samstag (13. April) um 16 Uhr sowie am Sonntag (14. April) um 13:30 Uhr. Die Athleten mit den besten Zeiten sichern sich die diesjährigen Meistertitel. Doch nicht nur für die DEM allein sind die geschwommenen Zeiten entscheidend: Mit diesen können sich die Rettungsschwimmer gleichzeitig für die World Games qualifizieren. Die Weltspiele nichtolympischer Sportarten werden im nächsten Jahr in Chengdu (China) stattfinden.

Weitere Informationen zu den Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Düsseldorf gibt es unter www.dlrg.de/dem. Über die Seite werden während der Veranstaltung auch ein moderierter Livestream abrufbar sein sowie Ergebnisse und Bildmaterial bereitgestellt.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben zehntausende Menschen aktiv den Rettungssport, vom lokalen Verein bis hin zum internationalen Wettkampf.

Achtung Redaktionen: Druckfähiges Bildmaterial (Archivmaterial aus dem Vorjahr) finden Sie in unserem DLRG Medienportal . Aktuelle Bilder folgen während der Veranstaltung auf dlrg.de/dem. Wenn Sie persönlich vorbeikommen möchten, geben Sie uns bitte im Vorfeld Bescheid.

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, Mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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