DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Wettkampf der Lebensretter-Elite in Sportschule der Bundeswehr
17 Nationalmannschaften bei 19. Internationalen Deutschlandpokal

Warendorf/Bad Nenndorf (ots) - Der Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen in Warendorf festigt seinen Ruf als Europas wichtigster Einladungswettkampf in der Schwimmhalle.

Die DLRG-Nationalmannschaft bekommt es mit starker Konkurrenz aus Australien, Italien, den Niederlanden und Frankreich zu tun.

Für Bundestrainerin Anne Lühn ist es der letzte Wettkampf unter ihrer Verantwortung, sie beendet Ende des Jahres ihre Tätigkeit für die DLRG.

Bereits zum 19. Mal lädt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) e.V. am 20. und 21. November die internationale Elite im Rettungssport und die Teams der DLRG-Landesverbände zum sportlichen Vergleich zum Deutschlandpokal in die Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. In diesem Jahr zeichnet sich eine Rekordbeteiligung ab. Mitte Oktober haben bereits 17 Nationalmannschaften, darunter die Teams der beiden australischen Verbände, sowie die Auswahlmannschaften aus 16 DLRG-Landesverbänden für den traditionsreichen Wettkampf gemeldet.

Besonders die europäischen Rettungssportler haben Nachholbedarf an Wettkämpfen: 2009 fanden keine Europameisterschaften statt und an den World Games durften nur wenige Nationalmannschaften teilnehmen. Nun steht für 2010 bereits die nächste Weltmeisterschaft "Rescue2010" in Ägypten im Terminkalender und bis dahin gilt es, die ideale Mannschaftszusammensetzung zu finden.

Die Bedingungen dafür sind in Warendorf optimal. Das - vor kurzem aufwändig renovierte - Wettkampfbecken in der Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr gilt als schnell und ist immer für Rekorde gut, das Wettkampfumfeld ist optimal. Allerdings sind die noch bei den World Games erlaubten High-Tech-Schwimmanzüge beim Deutschlandpokal nicht mehr zugelassen. Bundestrainerin Anne Lühn freut sich über diese Beschränkung: "Die Aufrüstung mit den neuen Anzügen hatte absurde Züge. Ich bin gespannt, wie sich der Verzicht nun auf die Zeitenentwicklung auswirken wird."

Letzter Wettkampf für Bundestrainerin

Für die Bundestrainerin ist der Deutschlandpokal auch ein Abschiedswettkampf, Ende des Jahres beendet sie ihre Tätigkeit als Nationaltrainerin für die DLRG und wendet sich anderen Aufgaben zu. "Es ist schon ein gutes Stück Wehmut dabei", sagt Lühn. "Warendorf ist seit 2003 mein Lebensmittelpunkt gewesen und der Deutschlandpokal war schon zu meiner Zeit als Aktive einer der schönsten Wettkämpfe. Das ist auch in den vergangenen sechs Jahren so gewesen und es fällt nicht leicht aufzuhören."

Lühns Team geht dabei als Titelverteidiger in den Wettkampf im November. Die Bundestrainerin setzt dabei im Kern auf die Mannschaft, die im Sommer bei den World Games angetreten ist - insgesamt acht Athleten waren auch in Taiwan dabei.

Und mit Jessica Luster und Christoph Ertel ergänzen zwei Nachwuchsathleten das Team, die international ebenfalls nicht ganz unerfahren sind. Jessica Luster stand zusammen mit Fabienne Göller im Aufgebot der diesjährigen Junioren-Europameisterschaftsmannschaft, Christoph Ertel war u.a. im vergangenen Jahr Mitglied der DLRG-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft Rescue2008.

Auch wenn sie nicht alle Athleten, die sie in den vergangenen Jahren trainiert und in der Nationalmannschaft eingesetzt hat, nominieren kann, so werden die meisten als Mitglied in ihren jeweiligen DLRG-Landesverbandsmannschaften doch am Start sein und sie am Samstagabend bei der Abschlussfeier des Deutschlandpokals im Kolping-Haus in Warendorf gebührend verabschieden.

Weitere Informationen zu Mannschaften und DLRG Nationalmannschaft sowie dem Wettkampf unter:

http://www.presseportal.de/go2/dlrg_deutschlandpokal

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