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03.09.2007 – 10:03

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Medikamente können Verkehrssicherheit einschränken

    Berlin (ots)

3. Sept. 2007 - Autofahrer sollten sich vor der Einnahme eines Arzneimittels vom Apotheker über mögliche Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit beraten lassen. "Einige Arzneimittel können die Konzentrationsfähigkeit einschränken. Die Gefahr ist aber nicht so leicht auszumachen wie beim Alkohol", sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Bei der Selbstmedikation sollten Autofahrer den Apotheker gezielt nach Präparaten fragen, die die Fahrtüchtigkeit nicht einschränken.

    Am bekanntesten ist die verkehrsgefährdende Wirkung bei Beruhigungsmitteln und Psychopharmaka. Aber auch einige rezeptfreie Medikamente, wie Kombinationspräparate gegen Erkältungen, enthalten beispielsweise Antihistaminika, die die Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Linz: "Der Apotheker kennt Alternativen, die für Autofahrer besser geeignet sind."

    Das plötzliche Absetzen von Medikamenten kann genauso riskant sein wie deren falsche oder übermäßige Einnahme. "Es ist gefährlich zu glauben, ohne die benötigten Medikamente »verkehrstüchtiger« zu sein. Starke Schmerzen beispielsweise senken die Konzentrationsfähigkeit enorm, während bei entsprechender Dosierung auch mit starken Schmerzmitteln das Autofahren möglich ist. Bevor Autofahrer notwendige Medikamente absetzen, sollten sie mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen", so Linz.

    Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auch unter www.abda.de.

Pressekontakt:
Dr. Ursula Sellerberg
Stellv. Pressesprecherin der ABDA
Tel.: 030 40004-134
Fax:  030 40004-133
E-Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de
www.abda.de

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