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02.05.2005 – 12:32

Ford-Werke GmbH

"Goldener Vogel": Anflug aufs Stadtmuseum

"Goldener Vogel": Anflug aufs Stadtmuseum
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    Köln (ots)

    - Querverweis: Bild ist unter      
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

    Das Kunstwerk "Goldener Vogel" von HA Schult ist am Montag, 2. Mai 2005, nach mehrwöchiger Restaurierung auf den Turm des Kölnischen Stadtmuseums zurück geflogen. Der Flügel-Fiesta hatte sein Nest verlassen und war Anfang April in einer aufwändigen Aktion zur Überholung ins Ford-Werk Köln-Niehl gebracht worden. Zwölf Ford-Auszubildende hatten den Fiesta in mehrwöchiger Arbeit einer gründlichen Inspektion und Reparatur unterzogen.

    Der "Goldene Vogel", ein zum Kunstwerk verfremdeter Ford Fiesta, war im April 1989 im Rahmen der zweiwöchigen spektakulären Kunstaktion "Fetisch Auto" von dem Künstler HA Schult geschaffen worden, die damals in Köln weit mehr als 500.000 Besucher anzog. HA Schult ließ einen Ford Fiesta in einem riesigen Eisblock auf der Domplatte einfrieren, einer der Ford Fiesta schwamm auf den Wogen des Rheins und eine weitere Karosse schwebte per Hubschrauber rund um den Kölner Dom.

    Der "Goldene Vogel" landete schließlich am 25. April 1991 auf dem Turm des Kölnischen Stadtmuseums. Anfangs noch als Kunstwerk umstritten und von dem ehemaligen Kölner Regierungspräsidenten Franz Josef Antwerpes mehrere Jahre lang kritisiert, ist der "Goldene Vogel" inzwischen zum Liebling vieler Kölner und darüber hinaus zum Publikumsmagneten des Kölnischen Stadtmuseums sowie zum Fotomotiv für Touristen in Köln geworden. Wenngleich bei einer Internet-Umfrage des "Kölner Stadt-Anzeiger" die Mehrheit für die Rückkehr des "Goldenen Vogels" zum Stadtmuseum gestimmt hatte, war in den vergangenen Wochen die Diskussion um den "Goldenen Vogel" unter Denkmalschutz-Experten erneut entbrannt.

    Der "Fügel-Fiesta" hatte sein Nest vorübergehend verlassen müssen, da Fachleute bei einer Routineuntersuchung Risse in der Kunststoffschale, Rostbefall und Schäden an der Befestigung entdeckt hatten. Diese Schäden wurden durch zwölf Auszubildende im Beruf Teilezurichter in der Lehrwerkstatt der Ford-Werke GmbH in Köln-Niehl beseitigt. Den aufwändigen Sonder-Transport durch Köln mit Polizeibegleitung übernahm die Firma Colonia Spezialfahrzeuge.

    Der "Goldene Vogel" ist 6,20 m lang, 3,50 m hoch und zehn Meter breit. Sein Gesamtgewicht beträgt vier Tonnen. Jeder Flügel wiegt 800 Kilogramm, die Ford Fiesta-Karosse 200 Kilogramm. Der Motorraum ist mit 1,2 Tonnen schweren Eisenbahnschienen belastet. Die Skulptur ist frostsicher bis minus 50 Grad Celsius, hitzebeständig bis plus 100 Grad Celsius und sturmsicher bis Windstärke 12.

    Die Flügel des "Goldenen Vogels" wurden aus glasfaserverstärktem Polyesterharz (GFK) mit zehn Zentimeter Wandstärke geformt und sind mit Polyurethanschaum gefüllt. Als Körper des "Goldenen Vogels" wurde ein Ford Fiesta des Baujahres 1990 verwendet. Die Karosse wurde entkernt und mehrschichtig mit Epoxidharz ausgekleidet. Die Außenflächen sind mit Zinkchromat und Acrylmetalllack überzogen und erhielten eine spezielle Fixierschicht, die das Denkmal schmutzfrei hält. Das "Nest" des Goldvogels, der Treppenturm des Kölnischen Stadtmuseums, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er hat eine Höhe von 20 Meter und einen Durchmesser von 3,50 Meter.

    Im Internet: www.haschult.de und www.museenkoeln.de     Hinweis an die Redaktionen: Dazu ist ein aktuelles Foto verfügbar     unter     www.presseportal.de, Stichwort: Ford-Werke GmbH

Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen: Bernd F. Meier, Tel.: 0221/90-17520, E-Mail: bmeier1@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

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