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Autonome "Autolivery"-Konzepte der Ford Beschäftigten zeigen Ideen für nachhaltigere "Stadt von morgen" auf

Barcelona (E) (ots) -

   - Ford präsentiert mit der Vision von der "Stadt von morgen" 
     Lösungsansätze für Mobilitätsherausforderungen in Ballungsräumen
     wie Staus und Luftbelastungen
   - Beschäftigte von Ford entwickelten innovative Ideen für 
     zukünftige Lieferkonzepte; autonomes Zustellsystem aus 
     Elektroauto und Drohne bringt Waren bis zur Haustür
   - Weitere "Autolivery"-Studien auf Mobile World Congress mit 
     Erfindungen wie die elektrifizierte Transporthilfe Carr-E und 
     die faltbare Elektro-Transportlösung TriCiti
   - Ford entwickelt autonomes Fahrzeug des Autonomie-Levels 4 für 
     Einsatz bei digitalen Mobilitätsdienstleistern, das ab 2021 in 
     Produktion gehen soll 

Seit mehr als einem halben Jahrhundert basiert der Lieferverkehr in Ballungsräumen vor allem auf Transportern. Jetzt stellt Ford auf dem Mobile World Congress in Barcelona seine Visionen für innovative und umweltfreundliche Lieferkonzepte in der "Stadt von morgen" vor. Im Mittelpunkt einer dieser Ideen steht zum Beispiel die Kombination aus einem autonom fahrenden Lieferwagen und einer Drohne: Das Elektroauto transportiert Pakete, Lebensmittel oder dringend benötigte Medikamente bis zum gewünschten Ziel, auf der "letzten Meile" könnte anschließend das Fluggerät die Rolle des Paketboten übernehmen. Sie erreicht auch Destinationen, die mit Automobilen schwer oder gar nicht zugänglich sind wie zum Beispiel Hochhaus-Appartements, und setzt die Waren per Luftfracht direkt beim Empfänger ab. Bei Bedarf nimmt sie auch Sendungen entgegen und erspart dem Kunden damit die Fahrt zur nächsten Postfiliale.

Mithilfe von Virtual Reality-Brillen können sich Besucher des Mobile World Congress, der führenden Messe rund um mobile Kommunikation, auf dem Messestand von Ford bereits ein detailliertes Bild des zukunftsweisenden autonomen Zustelldienstes und der Vision der "Stadt von morgen" machen. Dabei verdeutlicht ein alltägliches Szenario die vielfältigen Vorteile dieser innovativen Transportlösung: Für die Vorbereitungen eines Abendessens mit Freunden fehlen wichtige Zutaten. Die Rettung bringt das "Autolivery"-Konzept von Ford, von Beschäftigten des Unternehmens im Rahmen der "Last Mile Mobility Challenge" entwickelt. In Kombination mit einer modernen Smart Home-Vernetzung werden die benötigten Ingredienzien bestellt und dank der fortschrittlichen Logistiklösung rechtzeitig zugestellt.

"Traditionell stehen bei Ford der Mensch und die Verbesserung seiner Lebensqualität im Mittelpunkt aller Innovationen. Das reicht von der Zeit- und Geldersparnis über effizientere Verkehrslösungen bis hin zu einer lebenswerteren Umwelt", erläutert Ken Washington, als Vizepräsident der Ford Motor Company zuständig für den Bereich Forschung und Vorentwicklung. "Zwar bildet das von uns gezeigte Szenario derzeit noch die Zukunft ab, aber unser autonomes Lieferkonzept belegt eindrucksvoll, wie Ford mit der Entwicklung innovativer Lösungen schon heute die Weichen für eine nachhaltige und besonders lebenswerte ,Stadt von morgen' stellt."

91 Stunden, so eine aktuelle Erhebung, haben Autofahrer 2016 in europäischen Metropolen im Durchschnitt im Stau verloren. Neue Technologien wie das autonome Lieferkonzept von Ford könnten im Zusammenspiel mit vernetzten Smart Homes die Lebensqualität in urbanen Ballungsräumen spürbar verbessern und gleichzeitig den Weg in eine nachhaltige und umweltfreundliche Zukunft weisen.1

Mit ihrem Konzept für die "Stadt von morgen" entwickeln die Experten von Ford Lösungsansätze für künftige Mobilitätsherausforderungen in urbanen Gebieten. Hierzu zählt neben der Bewältigung der zunehmenden Verkehrsdichte auch die Verbesserung der Luftqualität. Die von den Beschäftigten von Ford erdachten Ideen sollen individuelle Mobilität künftig noch einfacher, bequemer und umweltfreundlicher machen. Mittelfristig könnten Straßen in Grünflächen und Parks umgewandelt werden. Das Ergebnis: eine höhere Lebensqualität und gesündere Lebensbedingungen für alle.

Ford ruft Beschäftigte, Unternehmen und Start-ups im Rahmen von speziellen Wettbewerben oder Veranstaltungen wie Hackathons regelmäßig dazu auf, innovative Konzepte zur Verbesserung urbaner Mobilität zu kreieren. Das autonome Lieferkonzept "Autolivery" ist eine Idee von Euishik Bang, James Kuo und Chelsia Lau, allesamt Mitarbeiter des Ford Designstudios in Shanghai, und ein Beispiel für die Innovationskraft dieser Veranstaltungen. Es entstand im Rahmen der von Ford initiierten "Last Mile Mobility Challenge", die kreative Köpfe dazu eingeladen hat, Lösungen für den Warentransport auf der "letzten Meile" in Städten zu entwickeln. Genau genommen geht es dabei um die letzten 15 Meter des Zustellprozesses von der Straße zur Haus- oder Wohnungstür, der in einer automatisierten Lieferkette die größten Schwierigkeiten bereitet. Angesichts des zunehmenden Online-Handels rechnen Experten in der Zukunft mit einer starken Zunahme von Paketlieferungen.

"Mit unserer Idee wollen wir das Leben für die Menschen in Großstädten einfacher gestalten. Die Kombination aus einem autonom fahrenden Elektroauto und einer Drohne könnte möglicherweise den schnellen und bequemen Transport von Waren erleichtern und in der Zukunft zu einem Plus an Lebensqualität führen", erklärt Bang. Die "Last Mile Mobility Challenge" brachte zahlreiche Ideen für die Mobilität der Zukunft hervor, so auch die elektrifizierte Transporthilfe Carr-E und die elektrische Transportlösung TriCiti. Das Carr-E kann Personen oder Gegenstände bewegen, das dreirädrige TriCiti ist faltbar.

Derzeit entwickelt Ford ein voll autonomes Fahrzeug, das ab 2021 in Serie produziert werden soll. Es wird dem Autonomie-Level 4 auf der fünfstufigen Skala der Society of Automotive Engineers (SAE) entsprechen und weder Lenkrad noch Pedale besitzen. Das Auto ist konkret für den Einsatz bei digitalen Mobilitätsdienstleistern vorgesehen, die es für Dienste wie Ride Sharing und Robotaxi einsetzen können. Der Automobilhersteller geht davon aus, dass innerhalb der kommenden 15 Jahre das Angebot an elektrifizierten Fahrzeugen rund um den Globus größer sein wird als das für Autos mit konventionellem Antrieb. Gleichzeitig werden sowohl neue Mobilitätskonzepte als auch die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und ihrer Umgebung weiter an Bedeutung gewinnen. "Wir widmen uns intensiv der Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen und Technologien, die perfekt zum Lebensstil der Menschen in urbanen Gebieten passen", betont Ken Washington.

   1) http://ots.de/Uo4Sy 

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Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

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