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Uni Osnabrück: Sonderforschungsbereich veröffentlicht Podcast

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Wie wird Migration gesellschaftlich ausgehandelt? Welche Perspektiven prägen migrationsbezogene Debatten und Konflikte? Und wie kann Migration neu gedacht werden? Diesen Fragen widmet sich der neue Podcast „Production Site“ des Sonderforschungsbereichs „Produktion von Migration“ (SFB 1604) an der Universität Osnabrück.

Migration neu denken

Sonderforschungsbereich an der Uni Osnabrück veröffentlicht Podcast

Wie wird Migration gesellschaftlich ausgehandelt? Welche Perspektiven prägen migrationsbezogene Debatten und Konflikte? Und wie kann Migration neu gedacht werden? Diesen Fragen widmet sich der neue Podcast „Production Site“ des Sonderforschungsbereichs „Produktion von Migration“ (SFB 1604) an der Universität Osnabrück.

Ausgangspunkt ist dabei der Ansatz, Migration als Produkt eines gesellschaftlichen Herstellungsprozesses zu begreifen. Migration, so die Leitidee, ist nicht einfach gegeben, sondern wird gemacht – durch Kategorisierung und andere Praktiken, in der Politik, der Wirtschaft, den Medien und in vielen anderen gesellschaftlichen Feldern. In der ersten Staffel des Podcasts „Production Site“ widmen sich Forschende aus dem SFB im Gespräch mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diesen Aushandlungsprozessen und ihren Folgen, hinterfragen etablierte Perspektiven und beleuchten sie aus Sicht der Forschung. „Wir laden Hörerinnen und Hörer ein, sich mit der Wirkmächtigkeit von migrationsbezogenen Bezeichnungen und Zuschreibungen auseinanderzusetzen“, sagt Prof. Dr. Andreas Pott, Sprecher des Sonderforschungsbereichs.

Den sechs Episoden der ersten Staffel ist eine Bonus-Folge vorangestellt, die grundlegende Fragen beantwortet: Was ist ein Sonderforschungsbereich? Was ist mit „Produktion von Migration“ genau gemeint? Was bedeutet es, sich Migration aus einer reflexiven Forschungsperspektive zu nähern, bei der Forschende kritisch hinterfragen, wie eigene Vorannahmen, Methoden und Interpretationen ihre Forschung beeinflussen?

Danach widmet sich jede Episode einem gesonderten Thema – von der Frage, wie Migration und Stadt(bild) zusammenhängen, über klimawandelbedingte Mobilität bis hin zum Verhältnis von Migrationsforschung und Aktivismus. „Mit dem Podcast möchten wir nicht nur zentrale Fragen rund um Migration kritisch beleuchten, sondern auch einen Einblick in unsere interdisziplinäre Forschung und erste Ergebnisse des Sonderforschungsbereichs geben. Darüber hinaus setzen wir uns damit auseinander, wie die Forschung selbst an der Herstellung von Migration und ihrer Bedeutung beteiligt ist“, so Prof. Pott.

Der Podcast „Production Site“ lädt dazu ein, Migration als gesellschaftliche Realität neu zu betrachten – kritisch, interdisziplinär und im Dialog. Der Podcast ist auf den gängigen Podcastplattformen verfügbar. Die Gespräche wurden überwiegend auf Englisch geführt, in einzelnen Folgen auf Deutsch.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.uni-osnabrueck.de/sfb1604/podcast

Der Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“ (SFB 1604) an der Uni Osnabrück setzt sich als erster Sonderforschungsbereich in Deutschland mit Migration auseinander. Ein interdisziplinäres Team forscht in Teilprojekten zu Figuren, Infrastrukturen und Räumen von Migration.

Weitere Informationen zum SFB 1604: https://www.uni-osnabrueck.de/sfb1604

Weitere Informationen für die Medien:

Vera Hanewinkel, Universität Osnabrück

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)

vera.hanewinkel@uni-osnabrueck.de

Vivienne Vent, Universität Osnabrück
Kommunikation und Marketing / Volontärin Wissenschaftskommunikation
Neuer Graben 29/Schloss, 49074 Osnabrück

E-Mail: vivienne.vent@uni-osnabrueck.de

Weiteres Material zum Download

Dokument:  092_PM_SFB-1604_Podcast_Juli_2026.docx
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