Alle Storys
Folgen
Keine Story von eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. mehr verpassen.

eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.

Game Based Learning: Die Chance für das deutsche Bildungssystem

Köln (ots)

   - eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. rät zu 
     umfassenden Game Based Learning Konzepten, um im internationalen
     Bildungsvergleich zu bestehen
   - Ibrahim Mazari, Leiter der Kompetenzgruppe Games im eco: "Um dem
     Fachkräftemangel langfristig entgegenwirken zu können, müssen 
     Schul- und Unterrichtsstrukturen der Bundesrepublik radikal an 
     die digitale Welt angepasst werden."

Game Based Learning, das computergestützte Lernen, erobert langsam, aber sicher deutsche Klassenzimmer. Doch für eine bundesweite Akzeptanz und den finalen Durchbruch der Verbindung von Schulwissen und Spiel fehlt es bisher noch an funktionierenden Einführungskonzepten, sowie an verbindlichen Standards. "Viele Schulen scheinen noch nicht verstanden zu haben, wie viele Vorteile die Vermittlung von Wissen durch Spiel und Spaß haben kann: Durch sie kann der Nutzer in seinem individuellen Tempo lernen, wächst spielerisch in eine digitale Welt hinein und behält die Motivation am Lernen. Es liegt jetzt an jedem einzelnen der deutschen Bundesländer, seine Unterrichtsformen der digitalen Welt anzupassen und diese Vorteile zu nutzen. Nur so können wir auch dem Fachkräftemangel auf lange Sicht erfolgreich entgegenwirken", so Ibrahim Mazari, Leiter der Kompetenzgruppe Games (http://games.eco.de) im eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de). Und die Möglichkeiten der spielerischen Wissensvermittlung sind vielseitig: Sie reichen von Puzzlespielen, oder etwa Vokabel-Lernspielen bis hin zu Rollenspielen oder Web-Quiz.

Vorteile des Game Based Learning

Mazari bedauert den bisher noch geringen Einsatz spielerischer Mittel für das Lernen in Deutschland. Dabei liege der Gamification, der Anwendung spieltypischer Elemente in einem spielfremden Kontext, ein Erfolgsgeheimnis zugrunde, das jedem einleuchten wird: Fortschritte werden direkt sichtbar. Dadurch erhöht sich die Motivation (http://bit.ly/1KIgDWm) und die Lernleistung wird ganz gezielt verbessert. Auch in der Erwachsenenbildung können damit Effizienz und Leistungsfähigkeit einer Firma gesteigert werden.

Game Based Learning hat noch weitere Vorteile. Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht aktuell Untersuchungen, die zeigen, dass Computerspiele differenzierte kognitive Anforderungen an den Spieler stellen können. Hier heißt es, dass Computerspiele neben sensumotorischen Fähigkeiten auch analytisch-operatives sowie taktisches und strategisches Denken (http://bit.ly/1I9wpvm) verlangen. Auf diese Art können auch komplexe Inhalte schneller als bisher erfolgreich und gezielt vermittelt werden.

Deutschland im Kampf gegen Bildungs-Lethargie

Bisher zeigt sich das deutsche Bildungssystem zeitgemäßen Lernkonzepten gegenüber dennoch nicht genügend aufgeschlossen. "Erste Bemühungen, Spiele in die Schule einzuführen gab es zwar, doch diese wurden wieder zurückgeschraubt. Gründe für den Rückschritt waren unter anderem fehlende Richtlinien, um eine angemessen hohe Qualität an Lern-Spielen langfristig garantieren zu können sowie zu schlecht ausgearbeitete pädagogische Forschungen", berichtet Mazari. Dazu kommen strukturelle Herausforderungen, wie etwa die Beschaffung und Abwicklung von Lizenzen.

Mazari schließt sich dem Rat der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (http://bit.ly/1LfxWRm) an, an mehreren Ebenen anzusetzen, um Game Based Learning künftig im deutschen Bildungssystem zu verankern. Dazu gehören ein Umdenken im Lehrkörper und in der Elternschaft, die positive Vermittlung von Spielen an den Schüler, die Verbesserung von Infrastrukturen und höhere Budgets. "Wenn wir dann noch Spiele entwickeln, die dem Erfassen des Lernens durch alle Sinne entsprechen können, steht einer erfolgreichen digitalen Bildung in Zukunft nichts mehr im Weg", fasst Mazari zusammen.

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 800 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte, formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige Internetthemen voran.

Weitere Informationen:

eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V.,
Lichtstr. 43h, 50825 Köln, Tel.: 0221 / 70 00 48 - 0,
E-Mail: info@eco.de, Web: www.eco.de

Pressekontakt: Thomas Müller,
Tel.: 0221 / 700048-260, E-Mail: Thomas.Mueller@eco.de

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
Tel. 0611 / 973150, E-Mail: team@euromarcom.de,
Web: www.euromarcom.de - Wir sind die PR-Agentur für eco und andere
gute Namen.

Original-Content von: eco - Verband der Internetwirtschaft e. V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.
Weitere Storys: eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.
  • 10.06.2015 – 10:55

    Die nächste Phase der Industrie 4.0 startet durch

    Köln (ots) - - eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. lädt zu den 8. Mobile Business Trends nach Düsseldorf: Wachstum braucht dringend international gültige Standardisierungskonzepte - Dr. Bettina Horster, Direktorin Mobile im eco: "In der Industrie 4.0 fehlt es an allen Ecken an Standards. Vor allem herkömmliche Datenschutzkonzepte im B2B-Bereich sind überholt und intransparent und müssen dringend ...

  • 09.06.2015 – 11:41

    Erfolgreiches People Management: Die Rezeptur für den gelungenen Arbeitgeberauftritt

    Köln (ots) - - eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de) lädt ein: Kompetenzgruppe New Work gibt auf der Veranstaltung "Wahre Schönheit kommt von innen" am 16. Juni im eco Kubus in Köln die wichtigsten "Schönheitstipps" für den Arbeitgeberauftritt - Lucia Falkenberg, HR-Expertin und Leiterin der Kompetenzgruppe New Work im eco ...

  • 01.06.2015 – 11:05

    Internet der Dinge: Bis 2020 müssen die Gefahren beseitigt werden

    Köln (ots) - - Bereits in fünf Jahren werden etwa 5,4 Milliarden vernetzte Geräte für geschäftliche Zwecke genutzt, mehr als 50 Milliarden Dinge insgesamt mit dem Internet verbunden sein und sich die Datenmenge auf etwa 44 Zettabyte verzehnfachen - eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. reagiert auf diese Entwicklung mit eigener Kompetenzgruppe (KG), ...