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10.03.2017 – 13:07

ARD Das Erste

Das Erste
"Bericht aus Berlin" am Sonntag, 12. März 2017, um 18:30 Uhr im Ersten

München (ots)

Moderation: Tina Hassel

Geplante Themen:

Die EU auf der Kippe: Populisten gegen Europäer / Europa steht vor zwei wegweisenden Wahlen: Kommende Woche wählen die Niederlande, wo der Rechtspopulist Geert Wilders und seine Partei stärkste politische Kraft werden könnten. Und wichtiger noch für Europa und Deutschland: Die französischen Präsidentschaftswahlen Ende April. Gewinnt die rechtsextreme Antieuropäerin Marine Le Pen, wäre das wohl das Ende der Europäischen Union in ihrer heutigen Verfassung - auf Deutschland als größtes und wirtschaftlich stärkstes Land käme die Aufgabe zu, den Rest irgendwie zusammenzuhalten. Sollte sich aber der junge Reformer Emmanuel Macron durchsetzen, könnte das eine neue Chance für Europa werden - und eine neue Herausforderung für das deutsch-französische Verhältnis. (Autorin: Sabine Rau)

Dazu ein Studiogespräch mit Gregor Gysi, Die Linke., Vorsitzender Europäische Linke

Brutstätte Gefängnis: Warum mehr gegen Salafisten getan werden muss / Die Bedrohung durch islamistische Gefährder war noch nie so hoch, warnt in dieser Woche der Verfassungsschutzpräsident. Viele islamistische Gefährder sitzen inzwischen in deutschen Gefängnissen. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer islamistischen Terror-Vereinigung. Die Zahlen steigen schnell und damit auch die Gefahr der Radikalisierung im Knast. Denn auch dort wird versucht, Nachwuchsislamisten zu rekrutieren. Dabei spielen auch islamistische Gefangenen-Hilfsorganisationen eine Rolle. Sie kümmern sich um die Insassen und deren Familien und verhindern unter dem Deckmantel der Hilfsorganisation, dass sich Gefangene von ihrer extremistischen Ideologie lösen. (Autor: Michael Stempfle)

Dazu und zum Vormarsch der Populisten in Europa ein Schaltgespräch mit Thomas de Maizière, CDU, Bundesinnenminister

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de

Pressekontakt:

ARD-Hauptstadtstudio, Kommunikation, Tel.: 030/2288 1100,
E-Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de

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