ARD Das Erste

"Beckmann" - am Montag, 10. Dezember 2007, um 22.45 Uhr

    München (ots) - Gäste: Doris Schröder-Köpf (Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder) Dieter Pfaff (Schauspieler und Regisseur) Petra Thorbrietz (Journalistin und Buchautorin, deren Ehemann vor drei Jahren an Krebs starb)

    Doris Schröder-Köpf Als Kanzlergattin stand sie sieben Jahre lang im Rampenlicht - heute macht sich Doris Schröder-Köpf rar und gibt nur selten Interviews. Seit dem Machtwechsel 2005 widmet sich die Ehefrau von Gerhard Schröder ganz der Familie: den Töchtern Klara und Viktoria und dem 2006 in Russland adoptierten Sohn Gregor. Gerade initiierte sie zudem ein internationales Jugendliteraturprojekt gemeinsam mit Ludmila Putina, der Ehefrau des russischen Staatspräsidenten. Bildung und Erziehung sind seit langem Themen, die ihr am Herzen liegen. Bei "Beckmann" spricht Doris Schröder-Köpf über ihr heutiges Leben und über die Situation vernachlässigter Kinder in Deutschland.

    Dieter Pfaff Er ist einer der ganz großen Publikumslieblinge im deutschen Fernsehen. Zuletzt glänzte Dieter Pfaff in "Der Dicke" - mit weit über fünf Millionen Zuschauern eine der erfolgreichsten ARD-Serien diesen Jahres. In seinen Rollen ist der Schauspieler glaubwürdig wie kaum ein anderer. Kein Wunder: Denn viele seiner sensiblen Figuren entwickelt der frühere Dramaturg und Theaterregisseur selbst. Privat ist Pfaff ein Mann der klaren Verhältnisse: Seit 1969 ist er mit seiner Frau Eva verheiratet, die er bereits seit der Schulzeit kennt. Kurz nach seinem 60. Geburtstag blickt Dieter Pfaff jetzt bei "Beckmann" auf seine ungewöhnliche Karriere zurück und spricht über seine Lebensphilosophie.

    Petra Thorbrietz Sie spricht offen über das, was die meisten verdrängen: das Thema Sterben. Vor drei Jahren starb Petra Thorbrietz' Mann János an einer besonders aggressiven Form von Krebs. Zwischen Diagnose und Tod lagen nur 112 Tage - Tage voller Angst, Hoffnung und Liebe. Die 53-Jährige sieht sich in dieser Zeit mit der kühlen Routine des Gesundheitsbetriebs konfrontiert, erfährt aber auch viel menschliche Wärme durch engagierte Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern. Bei "Beckmann" schildert Petra Thorbrietz den Kampf um ein würdevolles Sterben - und fordert einen anderen Umgang mit dem Tod.

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