DEKRA SE

Auto sicher beladen für die Urlaubsfahrt: Schwere Teile nach unten

Vor der Urlaubsfahrt gilt es, auf sichere Beladung zu achten. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6647 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DEKRA SE"
Vor der Urlaubsfahrt gilt es, auf sichere Beladung zu achten. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6647 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DEKRA SE"

Stuttgart (ots) - Schwere Teile immer nach unten, so lautet eine der wichtigsten Regeln beim Beladen des Autos für die Urlaubsfahrt, erinnern die Sachverständigen von DEKRA. "Ein höherer Fahrzeugschwerpunkt verschlechtert das Fahrverhalten: Das Auto kann sich in Kurven stärker zur Seite neigen und im Extremfall schneller ausbrechen", erklärt Luigi Ancona aus der DEKRA Unfallforschung. Wer ein voll beladenes Auto steuert, muss zudem seine Fahrweise anpassen, denn es verhält sich instabiler als ein leeres.

Darauf ist in Sachen Beladung zu achten:

   - Schwere Koffer und andere Schwergewichte sind direkt hinter den 
     Sitzen zur Fahrzeugmitte hin auf dem Laderaumboden am besten 
     aufgehoben. 
   - Möglichst so beladen, dass die Ladung nicht über die Oberkante 
     der Rücksitze hinausragt. Über die Rücksitzlehne hochgezogene 
     Trennnetze oder Gitter schützen die Insassen vor Gepäckstücken, 
     die bei starkem Bremsen nach vorn durchrutschen könnten. 
   - Die Rückbank möglichst nicht umklappen, denn sie dient als 
     sichere Trennwand zu den Mitfahrenden. Lässt es sich nicht 
     vermeiden, auf eine ausreichende Sicherung der Ladung achten. 
   - Wird Gepäck direkt neben einem Sitzplatz positioniert, gilt es, 
     genügend Abstand zu halten und die Ladung gut zu befestigen, zum
     Beispiel mit stabilen Spanngurten. 
   - Lose Gegenstände im Innenraum vermeiden. Bei einer Notbremsung 
     oder einem Unfalls können sie sich in gefährliche Geschosse 
     verwandelt. Bei einem Aufprall mit Tempo 50 kann eine 
     Ein-Liter-Wasserflasche einen vorn Sitzenden mit einer Wucht von
     25 Kilogramm treffen. 
   - Die Regel "Schweres nach unten" gilt auch, wenn ein Teil der 
     Urlaubsutensilien auf dem Dach mitreist. Auch diese Teile 
     verlagern den Schwerpunkt nach oben. Außerdem darf die zulässige
     Dachlast des Fahrzeugs nicht überschritten werden (siehe 
     Betriebsanleitung). Sperriges Gepäck ist in der Dachbox gut 
     aufgehoben. Auf dem Dach ist eine sorgfältige Sicherung 
     besonders wichtig, damit sich das Gepäck nicht während der Fahrt
     selbständig macht. 
   - Die Gepäckteile innerhalb der Dachbox sind ebenfalls gegen 
     Verrutschen zu sichern. Vor dem Start empfiehlt es sich 
     außerdem, Dachträger und Box auf festen Sitz zu prüfen. 
   - Ein Gewichtslimit gibt es auch für Heckgepäckträger. Beim 
     Umstieg von normalen Fahrrädern auf die schwereren Pedelecs ist 
     zu prüfen, ob die Traglast ausreicht. Tipp: Für die Fahrt die 
     Akkus ausbauen. Das schont die Energiespeicher und entlastet das
     Heck um einige Kilogramm. 
   - Mit voll beladenem Fahrzeug empfiehlt sich grundsätzlich eine 
     zurückhaltende, vorsichtige Fahrweise. "Rechnen Sie mit längeren
     Bremswegen, mit einem veränderten Kurvenverhalten und längeren 
     Überholvorgängen. Und denken Sie bei Nachtfahrten daran, die 
     Leuchtweite der Scheinwerfer anzupassen", erklärt Ancona. 

Pressekontakt:

DEKRA e.V.
Unternehmenskommunikation
Wolfgang Sigloch
Pressesprecher Automobil
Tel. 0711.7861-2386
wolfgang.sigloch@dekra.com

Original-Content von: DEKRA SE, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: DEKRA SE

Das könnte Sie auch interessieren: