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Westfalen-Blatt: das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum verletzten AfD-Politiker Frank Magnitz

Bielefeld (ots) - In den Tagen nach einem noch nicht aufgeklärten Verbrechen ist es meist ganz gut, sich immer wieder zu vergewissern, wie der Ermittlungsstand ist. Demnach haben wir knapp fünf Monate vor der Bürgerschaftswahl einen schwer am Kopf verletzten 66-jährigen Bremer Politiker. Ursache könnte sein, dass ihn ein Unbekannter hinterrücks mit nach vorn gerecktem Ellenbogen angesprungen hat und er mit dem Kopf aufschlug.

Mehr sei auf den Videoaufnahmen nicht zu erkennen, heißt es von den Ermittlungsbehörden. Was die Vernehmung der Handwerker ergeben hat, die Frank Magnitz gefunden haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft noch nicht verraten. Die Frage, ob eine Schlagwaffe eine Rolle spielt, wie es von AfD-Seite heißt, ist also weiter offen.

Magnitz hat die Attacke vom Montagabend gestrigen Nachrichten zufolge so weit überstanden, dass er das Krankenhaus schon verlassen konnte. Möge er schnell genesen! Es wäre gut, wenn die Spekulationen über den Tathergang bis dahin nicht weiter ins Kraut schießen würden. Die Atmosphäre ist bereits vergiftet.

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