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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Marsmission

Bielefeld (ots) - Keine Frage, der Flug zum Mars ist eine Prestige-Angelegenheit - so, wie einst die erste Mondlandung. Die Amerikaner haben sich bei der Erforschung des Roten Planeten einen satten Vorsprung erarbeitet. Russen und auch Inder kämpfen - vorerst noch ohne Erfolg - um Anschluss. Der finanzielle Aufwand dafür ist enorm. So kostet die aktuelle »Curiosity«-Mission umgerechnet zwei Milliarden Euro. Viel Geld, wenn's nur ums Prestige ginge. Doch Image und Ehre sind eben nicht allein die Antriebsquellen der Forscher. Die Suche nach dem »Woher kommen wir, wo geht es hin?«, die Fragen nach einem möglichen Leben auf dem Mars und unter welchen Bedingungen Leben überhaupt möglich ist, sind für die Wissenschaft weitaus wichtigere Gründe, um in die Tiefen des Sonnensystems vorzustoßen. Trotz dieser Argumente drückt die US-Regierung mächtig auf die Kostenbremse. Zukünftige Missionen werden deshalb vermutlich ohne eine Marslandung auskommen müssen. Da bleibt nur zu hoffen, dass es »Curiosity« schafft, möglichst viele Fragen zu beantworten.

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