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06.01.2008 – 19:03

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Verschärfung des Jugendstrafrechts:

    Bielefeld (ots)

Junge Straftäter, die alte Menschen brutal zusammenschlagen als wären sie Freiwild, müssen hart bestraft werden. Nicht erst seit den jüngsten Gewaltexzessen wie in der Münchener U-Bahn wird es höchste Zeit zu reagieren, damit es in Deutschland sicherer wird. Wahlkampf hin, Wahlkampf her: Seit Jahren und nicht erst vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen fordert die Union eine Verschärfung des Jugendstrafrechts. Und das zu Recht: 43 Prozent der Gewaltdelikte in Deutschland werden von Personen unter 21 Jahren verübt. Davon übrigens die Hälfte von ausländischen Jugendlichen. Diese Zahlen zeigen, dass wir es mit einem ernsten Thema zu tun haben, das viel zu wichtig ist, um es als billigen Wahlkampf abzutun. Fakt ist, dass die Gefahr, Opfer eines schweren Gewaltdelikts zu werden, stark gestiegen ist. Das geht aus einer Untersuchung zur »Gewaltkriminalität junger Menschen« in Großstädten hervor, die für die Innenminister erstellt worden ist. Das Drei-Säulen-Programm der CDU, »Vorbeugen-Hinsehen-Eingreifen«, ist hier ein erster richtiger Schritt. Weitere müssen folgen, etwa auch die dringend notwendige Steigerung der Polizeipräsenz auf den Straßen in Deutschland.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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