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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) kommentiert zur Reisebranche

    Bielefeld (ots) - Mit einem Feuerwerk zweistelliger Buchungszuwächse von Marokko über die Türkei bis Ägypten hat die TUI am Freitag auf Deutschlands Vorzeigeinsel Sylt gute Laune verbreitet. Begleitet vom pflichtschuldigen Hinweis auf alles, was noch besser sein könnte, laufen diese Rituale in der Reisebranche stets gleich ab. Die Warnung vor dem Preiskampf durfte auch nicht fehlen - für Verbraucher letztlich eine gute Nachricht. Neckermann und Co. haben übrigens schon Rabatte für den Winter in Aussicht gestellt... Vom langen Ende betrachtet, darf sich die Sommer-, Sonne- und Schnee-Industrie glücklich schätzen, auf einem wunderbar stabilen Fundament zu gründen. Schon vergessen? Selbst in den Krisenjahren gab es immer genügend Menschen, die von Hartz IV und Jobsorgen unberührt auf Reisen gehen konnten. Auch brummt die Branche, obwohl wirklich neue Reiseziele nicht mehr zu entdecken sind. Selbst der zunehmende Terrorismus ist keine ernsthafte Bedrohung. Viele finden im längst heimatlichen Südeuropa zum Altbewährten zurück. Die TUI ist inzwischen ein europäischer Konzern. Durch den laufenden Zusammenschluss mit First Choice zur TUI Travel PLC wird die konzernweite Buchungslage vom schwierigen Marktumfeld in Großbritannien und Irland in Mitleidenschaft gezogen. Das passt nicht ins verbreitete Bild, deswegen wurde auch nicht darüber gesprochen.

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