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Pressemeldung des FPSB Deutschland: „Wissenschaftspreis 2026: FPSB Deutschland zeichnet exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Finanzplanung aus"

Pressemeldung des FPSB Deutschland: „Wissenschaftspreis 2026: FPSB Deutschland zeichnet exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Finanzplanung aus"
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Pressemeldung des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.

"Wissenschaftspreis 2026: FPSB Deutschland zeichnet exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Finanzplanung aus"

Der FPSB Deutschland e.V. hat am vergangenen Freitag zum zehnten Mal den FPSB Deutschland Wissenschaftspreis vergeben. Dies ist auch Inhalt unserer heutigen Pressemeldung "Wissenschaftspreis 2026: FPSB Deutschland zeichnet exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Finanzplanung aus":

  • Von der Theorie für die Praxis: Der FPSB Deutschland vergibt zum zehnten Mal den viel beachteten FPSB-Wissenschaftspreis
  • Die prämierten Arbeiten liefern neue Einblicke und relevante Erkenntnisse zu den Themen Plattformökonomie im Privatkundengeschäft von Banken sowie der Bedeutung von Bestandsprovisionen in der Anlageberatung.

Frankfurt/Main, 24. Juni 2026 – In einer Feierstunde in Frankfurt hat der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) bereits zum zehnten Mal den renommierten FPSB-Wissenschaftspreis vergeben. Mit dem Preis werden jährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die auf die Verbesserung und Optimierung der Methodik der Finanzplanung abzielen.

Auch in diesem Jahr wurden die Arbeiten von einer Jury aus hochrangigen Experten gründlich unter die Lupe genommen. Dazu gehören Prof. Michael Hauer, CFP®, Honorarprofessor für Finanzmärkte und Financial Planning von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, Prof. Dr. Christian Koziol vom Lehrstuhl für Finance an der Universität Tübingen, Prof. Dr. Peter Schaubach, CFP®, CFEP®, Honorarprofessor für Family Office an der EBS Business School, Oestrich-Winkel, sowie Prof. Dr. Dirk Schiereck, von der Technischen Universität Darmstadt, Fachgebiet Unternehmensfinanzierung und Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.

Die Jury vergab den Wissenschaftspreis 2026 an eine Bachelorarbeit von Friederike Bremer sowie eine Masterarbeit von Rene Göricke. „Wir wollen mit dem Wissenschaftspreis einen Beitrag leisten, um die private Finanzplanung in der Praxis durch wichtige theoretische Erkenntnisse zu verbessern", sagte Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).

Preisgekrönte Arbeit zur Plattformökonomie

Ein Preisträger ist in diesem Jahr Rene Göricke von der European Business School. Seine Masterarbeit zum Thema: „Plattformökonomie im Privatkundengeschäft von Banken: Chancen, Herausforderungen und Handlungsoptionen“ wurde von der Jury einstimmig ausgewählt. In seiner Arbeit konnte der Preisträger herausarbeiten, dass die Plattformökonomie Banken nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet, sondern sie zugleich zu einer strategischen Neupositionierung zwingt. „Banken können ihre Wertschöpfung erweitern, neue Umsatzquellen erschließen und sich stärker in digitale Ökosysteme integrieren“, heißt es in der Laudatio. Die Arbeit zeige dabei überzeugend, dass insbesondere die Kundenzentrierung zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird – also die Fähigkeit, Finanzdienstleistungen nahtlos in die Lebensrealität der Kunden einzubetten.“

Die Jury hob die strukturierte Herleitung der strategischen Handlungsoptionen hervor. Ob Mono-Plattform-, Multi-Plattform- oder Konsortialansatz – die Arbeit zeige klar, dass es keinen universellen Königsweg gibt. Vielmehr hänge der Erfolg davon ab, wie gut es Banken gelinge, ihre individuelle Ausgangssituation zu analysieren und darauf aufbauend eine konsistente Strategie zu entwickeln.

„Die Masterarbeit von Herrn Göricke überzeugt durch analytische Tiefe, empirische Fundierung und strategische Klarheit. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisrelevante Orientierung überführt werden können – und liefert damit wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Bankensektors“, so das abschließende Fazit.

Preisverleihung im feierlichen Rahmen

In der mit 1.000 Euro dotierten Kategorie Bachelorarbeit setzte sich Friederike Bremer von der FOM Hochschule für Ökonomie & Management einstimmig durch. Die Jury würdigte bei der feierlichen Verleihung ihre Arbeit mit dem Titel „Bedeutung von Bestandsprovisionen in der Anlageberatung – eine qualitative Analyse“. Dabei handele es sich um ein finanzpolitisch und gesellschaftlich hochrelevantes und zugleich kontrovers diskutiertes Thema.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury davon, dass sich die Preisträgerin der Fragestellung mit einem klar strukturierten, qualitativen Forschungsansatz genähert hat und Experteninterviews mit Vertretern unterschiedlicher Segmente der Branche durchführte. „Hervorzuheben ist die differenzierte Einordnung der Ergebnisse“, heißt es in der Laudatio: Die Arbeit zeige, dass Bestandsprovisionen für viele Geschäftsmodelle – insbesondere im unabhängigen Vertrieb – eine tragende wirtschaftliche Grundlage darstellen. Gleichzeitig werde deutlich, dass die tatsächliche Beeinflussung der Produktauswahl in der Praxis von den befragten Experten als gering eingeschätzt wird – ein Befund, der im Spannungsverhältnis zur öffentlichen Debatte steht.

Zudem arbeitete Friederike Bremer überzeugend heraus, dass sich die Vergütungsstrukturen im Wandel befinden und alternative Modelle wie Servicegebühren oder provisionsfreie Produkte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Fazit der Jury: „Die Arbeit von Frau Bremer überzeugt durch methodische Klarheit und eine hohe Praxisrelevanz. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Anlageberatung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Financial-Planning-Praxis.“

Verzahnung von Theorie und Praxis

„Mit dem Wissenschaftspreis macht der FPSB Deutschland einmal mehr deutlich, wie wichtig ihm eine qualitativ hochwertige Finanzplanung der Menschen hierzulande ist“, sagt Prof. Tilmes. Gleichzeitig soll der Preis ein Anreiz für Akademiker und Nachwuchswissenschaftler sein, sich intensiv mit Fragestellungen rund um diese Themen intensiv auseinanderzusetzen. „Denn durch die Verzahnung von Theorie und Praxis entsteht ein deutlicher Mehrwert für den Beratungsalltag der Finanzplaner und Anlageberater und damit letztlich für deren Kunden.“

Die Pressefotos der Preisträger des FPSB Deutschland Wissenschaftspreises 2026 finden Sie im Anhang zu Ihrer Verwendung.

Über den FPSB Deutschland e.V.

Das Financial Planning Standards Board Ltd. - FPSB ist ein globales Netzwerk mit derzeit 29 Mitgliedsländern und über 236.000 CFP®-Professionals. Dessen Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard für Financial Planning zu verbreiten und das öffentliche Vertrauen in Financial Planner zu fördern. Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt/ Main gehört seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an.

Zentrale Aufgabe des FPSB Deutschland ist die Zertifizierung von Finanz- und Nachfolgeplanern nach international einheitlich definierten Regeln. Wichtige Gütesiegel sind der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional, der CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER, der EFPA European Financial Advisor® EFA und der CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR. Der FPSB Deutschland hat ferner den Anspruch, Standards zur Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung zu setzen. Dafür arbeitet der FPSB Deutschland eng mit Regulierungs- und Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Forschung, Verbraucherschützern sowie Presse und interessierter Öffentlichkeit zusammen.

Ein weiteres Anliegen des FPSB Deutschland ist die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung. Zu diesem Zweck hat der Verband den Verbraucher-Blog https://www.frueher-planen.de lanciert. Er informiert neutral, anbieterunabhängig und werbefrei über alle relevanten finanziellen Themen und beinhaltet drei Online-Rechner zur Berechnung der Altersrente und der Basisrente sowie zur Optimierung der Fondsanlage. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.fpsb.de .

Folgen Sie uns auch auf LinkedIn unter:  https://de.linkedin.com/company/fpsbdeutschland .

Rück- oder Interviewanfragen mit dem Vorstandsvorsitzenden des FPSB Deutschland Prof. Dr. Rolf Tilmes bitte an:
iris albrecht finanzkommunikation GmbH
Frau Iris Albrecht
Feldmannstraße 121
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 – 410 98 06 10
Fax: 0681 – 410 98 06 19
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