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Deutscher Bauernverband (DBV)

Naturschutzprojekt des Deutschen Bauernverbandes in der Kölner Bucht gestartet

Berlin (ots)

Bauern sind sich ihrer Verantwortung für den Arten- und
Biotopschutz bewusst
Heute hat der Deutsche Bauernverband (DBV) gemeinsam mit der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück der Öffentlichkeit ein
Naturschutzprojekt vorgestellt, mit dem modellhaft demonstriert
werden soll, welchen Beitrag die Landwirtschaft zum Arten- und
Biotopschutz leisten kann. Träger des Projektes ist der Deutsche
Bauernverband, gefördert wird das auf vier Jahre angelegte Projekt
von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Nach dem Startschuss wird
der Bauernverband jetzt vor Ort mit Landwirtschafts- und
Naturschutzbehörden, Landkreisen, Städten und Gemeinden und den
Landwirten Kooperationsmöglichkeiten zum Schutz von Natur und
Landschaft entwickeln.
Mit dem Modellprojekt will der Bauernverband demonstrieren, dass
sich die Landwirte ihrer Verantwortung für den Arten- und
Biotopschutz bewusst sind und bei fairen Rahmenbedingungen ihren
Beitrag zum Erhalt von Natur und Landschaft leisten.
Das Gebiet des Modellprojekts erstreckt sich über die Kreise
Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis und Erftkreis sowie die Städte Köln und
Bonn. Beteiligt am Projekt sind neben dem Deutschen Bauernverband der
Rheinische Landwirtschaftsverband, die Landwirtschaftskammer
Rheinland und Prof. Wolfgang Schumacher von der Universität Bonn.
Ziel ihres Engagements ist es, den Einsatz der Landwirte für den
Erhalt der regionaltypischen Artenvielfalt aufzuzeigen und
entsprechend den agrarstrukturellen Gegebenheiten auszuweiten.
Für den Erfolg des Arten- und Biotopschutzes setzt der
Bauernverband nicht auf die Ausweisung neuer Schutzgebiete, sondern
auf eine engere Kooperation zwischen Naturschutzbehörden und
Landwirten. Durch die Umsetzung geeigneter Maßnahmen kann in
Zusammenarbeit mit den Landwirten der Anteil an so genannten
ökologisch relevanten Strukturelementen wie Säume, Ackerrandstreifen,
Brachen, etc. unter Berücksichtigung der agrarstrukturellen
Gegebenheiten ausgeweitet werden. Als Instrumente stehen hierfür zum
Beispiel ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Bauvorhaben,
die Agrarumweltprogramme oder die obligatorische
EU-Flächenstilllegung zur Verfügung. Mit dem Modellprojekt soll
aufgezeigt werden, wie diese Instrumente optimiert werden können, um
so ihre Akzeptanz bei den Landwirten weiter zu erhöhen. Im
Vordergrund steht allerdings nicht die theoretische Aufarbeitung
vorhandener Instrumente, sondern die praktische Umsetzung von
Maßnahmen. So sollen nach vierjähriger Laufzeit des Modellprojekts
die Ergebnisse in der Landschaft sichtbar werden und die gesammelten
Erfahrungen auf andere Regionen übertragen werden können.
DBV-Pressedienst
Deutscher Bauernverband (DBV)
Geschäftsstelle Bonn: 
Telefon: 0228 / 8198 - 238 
Telefax: 0228 / 8198 - 231
Geschäftsstelle Berlin: 
Telefon: 030 / 319 04 - 239 
Telefax: 030 / 319 04 - 431

Original-Content von: Deutscher Bauernverband (DBV), übermittelt durch news aktuell

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