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6. Vollmondschwimmen in Obertauern am 31. Juli 2026

6. Vollmondschwimmen in Obertauern am 31. Juli 2026
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6. Vollmondschwimmen in Obertauern am 31. Juli 2026

Obertauern, 9. Juli 2026 – Wenn am 31. Juli 2026 der Vollmond über den Grünwaldsee scheint, ist es wieder so weit: Das jährliche Vollmondschwimmen wird in Obertauern eingeläutet. Dabei begeben sich nach Einbruch der Dunkelheit mutige Schwimmerinnen und Schwimmer ins kühle Nass und umrunden auf einer Strecke von rund 100 Metern eine im See verankerte, leuchtende Kugel. Neben der Herausforderung geht es vor allem um das gemeinsame Erlebnis beim Vollmondschwimmen, das von Ärzten und Wasserrettung begleitet wird. Anschließend feiern die Teilnehmer gemeinsam auf der Hochalm.

Weitere Informationen und Tickets ab 25 Euro gibt es hier.

Erfahrungsbericht: GCE-Mitarbeiterin Carla Marconi hat den Sprung in den kühlen Bergsee gewagt

Das Prickeln war überall. Erst erfasste es nur die Zehen, kurze Zeit später auch Beine, Bauch, Rücken sowie den kompletten Körper bis in die Fingerspitzen. Ein unbekanntes Prickeln, doch nach den ersten Sekunden fühlte es sich fast normal an. Schließlich befand ich mich im Grünwaldsee in Obertauern, einem Bergsee auf knapp 2.000 Metern Höhe und Veranstaltungsort des Vollmondschwimmens, das vom Tourismusverband Obertauern jedes Jahr organisiert wird.

Aber von Anfang an: Kurz nach 18 Uhr, an einem heißen Sommertag am 9. August 2025, saßen wir in der Grünwaldkopfbahn, die uns zum Ort unseres Abenteuers brachte: Auf die Terrasse des Hochalm-Restaurants am Grünwaldsee zum 5. Vollmondschwimmen. Nervös war ich, denn obwohl ich mir schon seit Jahren vorgenommen hatte, einmal in einem Bergsee zu schwimmen, bei Nacht bekam dieses Vorhaben ein weitere, neue Dimension. Von der Bergstation ging es in wenigen Minuten zum Grünwaldsee. Wir hätten ihn nicht verfehlen können, denn auf der Hochalm, unweit des Seeufers, herrschte bereits gute Stimmung bei Schwimmern und ihren Begleitpersonen. Je weiter der Abend fortschritt, desto mehr spürte ich die Spannung, ein Knistern lag in der Luft. Einige ließen sich ihre Nervosität nicht anmerken, andere wirkten in sich gekehrt, erfahrene Schwimmer gaben Tipps: „Am besten gar nicht darüber nachdenken – reingehen, schwimmen und schnell wieder raus.“

Gegen 21 Uhr betrug die Wassertemperatur rund 13 Grad – „fast tropisch“, wie einige Schwimmer scherzhaft sagten. Schließlich versuchte jeder der insgesamt 208 Teilnehmer, sich auf seine Weise Mut für den Sprung ins kühle Nass zu machen. Denn als sommerlich konnte man die Temperaturen nicht wirklich bezeichnen. Nicht einmal für Hansjörg Ransmayr, einen erfahrenen Wildschwimmer, der uns in die Kunst des Eisschwimmens einwies, waren 13 Grad „normal“.

„Wenn ihr ins Wasser steigt, wird es kalt sein. Seid darauf vorbereitet und erschreckt nicht, sondern atmet ganz normal weiter. Auf keinen Fall die Luft anhalten, sondern ruhig in den Bauch hinein atmen und schwimmen; dann vergeht die Kälte und ihr spürt keine eventuell aufkommende Panik.“

Panik? Die Kälte machte mir keine Angst, nur die Dunkelheit war ungewohnt. Ich bin noch nie bei Dunkelheit in einem See geschwommen. Beim Vollmondschwimmen im Grünwaldsee leuchtete auf der Mitte der Strecke eine Kugel, aber dennoch. Es reichte nicht, um mir die Angst vor dem dunklen Wasser zu nehmen. Hypnotiseurin Carmen Walther, deren Dienste Teilnehmer in Anspruch nehmen konnten, erklärte: „Vergiss die Dunkelheit und konzentriere dich auf das Licht des leuchtenden Mondes im See. Behalte diesen im Blick und schaue nicht nach unten. Dieses strahlende Licht wird dir den Weg weisen.“ Minutiös ging sie mit mir die Strecke in Gedanken durch. Ich hatte die Augen geschlossen und konnte den rund 100 Meter langen Schwimmabschnitt vor meinem geistigen Auge genau sehen. Auf ihr Kommando öffnete ich wieder die Augen und fühlte mich gewappnet für mein Abenteuer.

Endlich ging es los! Meine Startnummer wurde aufgerufen. Mit zittrigen Beinen ging ich ans Ufer, an dem Helfer mir eine Leuchtboje um die Hüfte banden. Am rechten Handgelenk leuchtete ein Knickarmband. Sollte man abbrechen wollen, reichte es, die Hand zu heben und die Wasserwacht würde einen aus dem See angeln.

Langsam stieg ich in das Wasser des Grünwaldsees. Ich atmete in den Bauch hinein, spürte ein Prickeln, konzentrierte mich auf das Licht der Vollmondkugel. „Kalt, kalt, kalt“, dachte ich kurz und schwamm mit kräftigen Zügen auf die Leuchtkugel zu. Von Angst vor der Dunkelheit keine Spur. Lediglich die Kälte drang in meinen Körper. „Bald bist du an der Kugel, dann ist die Hälfte der Strecke schon geschafft“, sagte ich zu mir. Die Gruppe vor mir jubelte, als sie am Wendepunkt im Wasser ankam, die Schwimmer feuerten sich gegenseitig an. „So, jetzt Endspurt“, dachte ich und umrundete die leuchtende Kugel, schwamm weiter, das Ufer fest im Blick. Das kühle Bergwasser schlug mir ins Gesicht, fühlte sich erfrischend und nicht mehr so eisig wie am restlichen Körper an. Das Ufer; ich fasste ans Geländer der Holztreppe und stieg die Stufen aus dem See empor. Erleichterung machte sich breit. „Ja, geschafft!“

Freunde jubelten mir zu, reichten ein Handtuch, führten mich zum heißen Whirlpool und zur Sauna. Hier tauten meine Gliedmaßen langsam auf, Wärme machte sich in meinem Körper breit. Ich kam ins Gespräch mit den anderen Mitschwimmern, wir gratulierten uns gegenseitig, schilderten unsere persönliche Sicht und stellten fest, dass es jeder etwas anders erlebt hatte. Mir aber blieb die Erkenntnis: Ich hatte es tatsächlich geschafft, bei 13 Grad Wassertemperatur im Dunkeln durch einen Bergsee zu schwimmen. Was für ein erhebendes Gefühl! Der echte Vollmond, der am Himmel schien, vervollständigte dieses fantastische Erlebnis. Selten habe ich so ausgelassen gefeiert, wie auf der anschließenden Party auf der Hochalm.

Über Obertauern:

Der Ferienort Obertauern im Salzburger Land liegt 90 km südlich der Stadt Salzburg zwischen 1.740 und 2.526 Meter Seehöhe inmitten der Radstädter Tauern. Rund 8 km nördlich davon befindet sich auf 1.009 Meter der Ort Untertauern. Auf der Südseite des Passes liegt Tweng auf 1.233 Meter im Salzburger Lungau. Im Sommer bieten Obertauern und seine Umgebung mit mehr als 280 Kilometer Wanderwegen und acht ständig ausgeschilderten Trailrunningstrecken ideale Voraussetzungen für den Familienurlaub, zahlreiche Outdoor-Aktivitäten und Naturerlebnisse wie elf Bergseen. Im Winter ist Obertauern der nachweislich schneereichste Wintersportort Österreichs.

Pressekontakt:
Global Communication Experts GmbH
Simone Altmann | Carla Marconi
Hanauer Landstraße 184 | 60134 Frankfurt
T. +49 69 17 53 71 00
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Geschäftsführer: Dorothea Hohn, Tobias Bandara, Ralf Engelhardt
Firmensitz: Frankfurt 
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