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28.03.2000 – 14:16

BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA - Präsident zum Tarifabschluss in der Metallindustrie

    Bonn (ots)

"Der Metall-Tarifabschluss wird den in das Bündnis
für Arbeit gesetzten Hoffnungen für mehr Beschäftigung nicht gerecht.
Die Lohn- und Gehaltserhöhungen im ersten Jahr von 3 Prozent fallen
deutlich zu hoch aus. Beschäftigungsfreundlich wäre eine
Tarifvereinbarung wie in der Chemiebranche gewesen, die einen Anstieg
der Löhne und Gehälter von 2,2 Prozent im ersten Jahr vorsieht. Auch
der nun durchgesetzte Rechtsanspruch auf Altersteilzeit grenzt die
Flexibilität der Unternehmen weiter ein und verteuert die Arbeit
zusätzlich. Die größte Einzelbranche hat es somit verpasst, den
wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland mit einem Abschluss zu
unterstützen, der deutlich unterhalb des gesamtwirtschaftlichen
Produktivitätsanstieges liegt. Der Metallabschluss liegt für den
Groß- und Außenhandel weit über dem zu erwartenden
Produktivitätsanstieg." Dies erklärte Dr. Michael Fuchs, Präsident
des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), zum
heutigen Tarifabschluss in der nordrhein-westfälischen Metall- und
Elektroindustrie.
    
    "IG-Metall-Chef Zwickel hatte jedoch bereits im Vorfeld mit seinem
Forderungsvolumen von 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie der
Rente mit 60 einem die Beschäftigung fördernden Abschluss den Weg
verbaut. Wer wie Zwickel keine 24 Stunden nach der Bündniserklärung
im Januar mit einem solchen Forderungskatalog an die Öffentlichkeit
geht, hatte nie im Sinn, die im Bündnis angestrebte
Beschäftigungsoffensive zu unterstützen", erklärte Dr. Fuchs.
    
    
ots Originaltext: Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels
(BGA)
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen:
Christian Schindler
Bundesverband Groß- und Außenhandel
Tel.: 0228-26004-13
Fax: 0228-26004-35

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