Museum Wiesbaden

Kazuo Katase
Raum eines Raumes - Die Allegorie der Photographie Museum Wiesbaden, 8. März - 17. Mai 2008

Wiesbaden (ots) - Am Samstag, dem 7. März 2009, wird der japanische Künstler Kazuo Katase im Museum Wiesbaden mit dem Otto-Ritschl-Preis 2009 ausgezeichnet. Zeitgleich eröffnet das Museum seine Ausstellung Raum eines Raumes - Die Allegorie der Photographie mit einer neuen, extra für das Museum Wiesbaden realisierten Rauminstallation, ergänzt um eine Werkschau des Künstlers mit zentralen Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden.

Nach Gotthard Graubner und Ulrich Erben ist Kazuo Katase der dritte Träger des Otto Ritschl-Preises. Wurden mit dem Werk von Graubner und Erben ausgeprägt malerische Positionen gewürdigt, geht es bei Katase zwar auch um das Thema Farbe, aber seine Medien sind der Raum und die Installation, die Photographie und das Licht.

Zu seiner Installation Raum eines Raumes wurde Katase, der bereits 1987 und 1996 im Museum Wiesbaden ausgestellt hat, durch die Wiesbadener Sammlung niederländischer Barockgemälde angeregt. In seiner Installation transformiert er die Malerei des so genannten Goldenden Zeitalters zur skulpturalen Form einer großen perlmuttfarbenen Perle aus lackiertem und schimmernd poliertem Aluminium, in der sich die Motive zweier Gemälde von Jan Vermeer van Delft spiegeln, deren Motive als Lichtkästen Teil der Installation sind: Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge und Die Malkunst (Allegorie der Malerei).

Katases Ausstellung Raum eines Raumes - Die Allegorie der Photographie umfasst darüber hinaus einen Rückblick auf Werke aus drei Jahrzehnten und auch der parallel erscheinende Katalog (180 Seiten, 20,00 Euro) ist retrospektiv angelegt.

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