NDR Norddeutscher Rundfunk

NDR Rundfunkrat genehmigt Jahresabrechnung 2004

    Hamburg (ots) - Der NDR Rundfunkrat hat in seiner Sitzung am Freitag (16. September) in Hamburg die Jahresabrechnung für das Jahr 2004 genehmigt. Bei Gesamterträgen von 984,7 Millionen Euro und Gesamtaufwendungen von 994,5 Millionen Euro erzielte der NDR im letzten Jahr der Gebührenperiode 2001 bis 2004 einen Fehlbetrag von 9,8 Millionen Euro. Gegenüber der Planung bedeutet dies als Ergebnis einer Vielzahl von Wirtschaftlichkeitsmaßnahmen eine Verbesserung um 13,1 Millionen Euro. Die gesamte vierjährige Gebührenperiode hat der NDR damit, wie in seiner Finanzordnung vorgeschrieben, ausgeglichen abgeschlossen.

    Der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation konnte sich jedoch auch der NDR nicht entziehen. Dem Sender flossen im Jahr 2004 rund 3,7 Millionen Euro weniger Rundfunkgebühren zu als geplant. Die Gründe liegen vor allem in erheblichen Forderungsausfällen und Gebührenbefreiungen.

    Die Werbeerträge sind im Vergleich zu den Vorjahren wieder angestiegen. Dies ist u. a. im Fernsehen auf die ganzjährige Bundesliga-Vermarktung sowie auf die anziehenden Erlöse im Hörfunk zurückzuführen. Ingesamt konnten gegenüber dem Vorjahr 7,6 Millionen Euro mehr Werbeerträge erzielt werden.

    NDR Intendant Prof. Jobst Plog: „Dem NDR ist es gelungen, die vierjährige Gebührenperiode trotz der schwierigen finanziellen Situation wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten. Das schafft Freiräume für Erfolge auch im Programm. Trotz der geringen Gebührenanpassung zum 1. April 2005 wird der NDR seine Leistungsfähigkeit auch künftig unter Beweis stellen und seine Regionalberichterstattung ab 2006 weiter ausbauen – es geht dabei um die 18.15 Uhr-Schiene im NDR Fernsehen. Die Finanzierung bedeutet einen Kraftakt, für den erhebliche strukturelle Maßnahmen erforderlich sind.“

    Dagmar Gräfin Kerssenbrock, Vorsitzende des Rundfunkrats: „Der NDR hat in den vergangenen vier Jahren solide gewirtschaftet und attraktive und erfolgreiche Programme in Hörfunk und Fernsehen angeboten. Die Gebührenzahler haben für ihr Geld eine angemessene Leistung erhalten. Ich begrüße es sehr, dass der NDR seine regionale Berichterstattung aus den vier norddeutschen Ländern noch weiter verstärken wird. Dies kommt allen Menschen in Norddeutschland zugute.“

16. September 2005

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