Jahreszeiten Verlag, FÜR SIE

Psycho-Macken selber lösen

    Hamburg (ots) -

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    Jeder Mensch hat seine kleinen Macken, die leider sehr schnell zu einem großen Problem werden können. Schüchternheit, Perfektionismus, übertriebenes Pflichtbewusstsein - diese und andere Gefühle kennt jeder. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Psycho-Einbahnstraßen zu überwinden. "Die meisten Alltagsprobleme kann man selber lösen", sagt die Hamburger Diplom-Psychologin Dr. Veronika Voß in der neuen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE. Man könne, so die Expertin, den Macken aktiv gegensteuern, wenn man sie richtig erkannt habe. Mit einem "Glücksprogramm für die Seele" kann man nämlich jede Krise managen. Erst wenn das nicht gelingt, sollte die Hilfe von erfahrenen Fachleuten in Anspruch genommen werden.

    Stichwort Perfektionismus - man will alles richtig machen, allen gefallen, aber irgendwas misslingt immer. "Wer ständig darauf fixiert ist, 'Superman' zu spielen und die Erwartungen anderer 1000-prozentig zu erfüllen, setzt sich selbst unter Druck", sagt Veronika Voß. Dieser Perfektionismus nehme jede Lebensfreude. Frustrierte Perfektionisten sollten ihren "persönlichen Leistungsmesser" lieber ein paar Stufen runtersetzen, sich selbst und anderen Fehler oder Überforderungen eingestehen. Menschen mit Fehlern wirken nämlich natürlicher und liebenswerter auf andere. Statt Schwächen krampfhaft zu vertuschen, ist es viel besser, offen um Hilfe zu bitten. Denn wer "Mankos" zugibt, erhält wertvolles Feedback - und wird zudem feststellen, dass niemand ohne Fehler und Schwächen ist.

    Ein ernsteres Problem ist das übertriebene Pflichtbewusstsein, unter dem viele Menschen regelrecht leiden. Oft seien die Betroffenen "schon als Kind auf den Ernst des Lebens getrimmt worden" und hätten nicht gelernt, dass auch Spaß zum Leben gehört, sagt Diplom-Psychologin Veronika Voß. Da hilft wahrscheinlich nur eine Radikalkur: feste Amüsiertage einplanen, Spontaneität zulassen, einfach mal einen Tag frei nehmen und shoppen gehen. Menschen mit übertriebenen Pflichtbewusstsein müssen Lebensfreude lernen. Wer sich auch mal gehen lässt, wird merken, wie unwichtig "die Pflicht" oft ist.

    Schüchternheit zu überwinden ist dagegen gar nicht so schwer. "Bekennen Sie sich zu Ihrer Schüchternheit", rät die FÜR SIE. Wer seine Mängel akzeptiert ist bald mit sich selbst im Einklang und fähig, offen auf andere Menschen zuzugehen. Mit sich selbst im Einklang sein, sorgt automatisch für eine optimale Ausstrahlung. Und außerdem: Wer einen roten Kopf vor Schüchternheit bekommt, muss sich deswegen nicht grämen. Unter Akademikern sollen sogar bis zu 30 Prozent an dem Farbwechsel leiden.

    Natürlich ist die Liste der möglichen Macken noch viel länger. Die FÜR SIE hat Tipps für viele Psycho-Einbahnstraßen, die Unglück bringen und Menschen einsam machen. Manchmal gibt es allerdings keinen eigenen Weg mehr aus der Krise - dann ist die Hilfe von Experten gefragt. Gesprächs- oder Verhaltenstherapeuten, Psychologen oder Psychoanalytiker sind in den meisten Fällen die richtigen Adressen. Und die Kosten werden laut FÜR SIE in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

    Diese Vorabmeldung aus der FÜR SIE Ausgabe 13/2001 mit Erstverkaufstag Mittwoch, 6. Juni 2001, ist unter Quellenangabe FÜR SIE zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des Textes kann angefordert werden.

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