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Neue Westfälische: US-Außenministerin auf Afrikareise Hillarys Pech JOACHIM ROGGE, WASHINGTON

    Bielefeld (ots) - Es sollte ihr großes Comeback auf der internationalen Bühne werden. Gleich elf Tage ist Hillary Clinton durch sieben Länder Afrikas gereist. Dass die USA dem Schwarzen Kontinent derart hohe Priorität einräumen, hat ohne Frage auch mit den familiären Banden des ersten schwarzen US-Präsidenten zu tun. Dass Clinton bei ihrer bislang längsten Auslandsreise als oberste Diplomatin Amerikas Afrikas Frauen, Afrikas Jugend ganz gezielt ermutigte, entsprach dem Credo ihres Chefs, aber auch ihrer eigenen politischen Überzeugung, den Riesenkontinent sich nicht selbst zu überlassen. Von alldem freilich hat Amerika so gut wie nichts mitbekommen. Der übergroße Schatten Obamas, vor allem aber der lange Schatten ihres eigenen Ehemanns verfolgten Hillary Clinton auch nach Südafrika und Kenia, in den Ostkongo und nach Liberia. Überstrahlt wurde ihre lange Reise von der erfolgreichen Kurzmission Bills, der zwei US-Journalistinnen aus nordkoreanischer Haft heimholte. Nicht sie, die kühl Disziplinierte, die sich alles hart erarbeiten muss, sondern er, der charismatische Bauchmensch, dem alles zufliegt, war plötzlich wieder der Liebling Amerikas. Das alles schluckt sie, wie auch andere Demütigungen, eisern diszipliniert herunter.

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